Investoren sind zurück: Mehr Geld als Projekte auf Münchner Immo-Messe

Interesse an Nordhessen: Mehr Termine verabredet als 2009. Foto: Will

München. Gegen Mittag wird es voll in den sechs Hallen der Expo Real in München. Gespräche auf Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Polnisch summen: Die größte Immobilienmesse Europas startete am Montag lebhaft.

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„Wichtige Drehscheibe“

„Es gibt momentan mehr Geld als Projekte“, sagt Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München. Die Lust am Investieren ist zurück. 1645 Aussteller, 65 mehr als im Vorjahr, sind aus 35 Ländern gekommen, 1278 stammen aus Deutschland. Am Gemeinschaftsstand in Halle C1, den sich die Regionalmanagement Nordhessen GmbH mit den Unternehmen Matuszek & Partner, der Immobilien Handels AG Immovation, der RSE Planungsgesellschaft und der PR Bau Real teilt, ist das zu spüren. Ein Investor fragt nach Wald als Renditeobjekt. Eine Supermarktkette ist an Grundstücken interessiert. „Über großflächigen Einzelhandel könnten wir jeden Tag fünf bis zehn Gespräche führen“, sagt Regionalmanager Holger Schach.

Die Nordhessen haben Logistik zum Aushängeschild gemacht. Die Karte des Standes zeigt die besten Standorte. Ahle Wurst und regionales Bier werben kulinarisch. Bis zu 150 Gespräche führen die fünf Mitarbeiter des Regionalmanagements auf der Expo Real. In der Halle mit dem roten Teppich werben Nord-, Süd- und Mittelhessen jeweils für sich, Rhein-Main ist mehrfach vertreten. Über 100 000 Euro geben die Nordhessen für ihren Auftritt aus, die sich die fünf Mitglieder der Standgemeinschaft und Sponsoren teilen.

„Es werden mehr Treffen verabredet als 2009“, sagt Standpartner Achim Matuszek, der meist Einkaufszentren und Bürogebäude projektiert. Der Vorstand einer Großbank hat sich angesagt. Es geht um ein 100-Millionen-Projekt. Immovations-Vorstand Matthias Adamietz gewann in den ersten Stunden einen ähnlichen Eindruck: „2009 wurde eher sondiert, jetzt wird entschieden.“

Von Barbara Will

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