IWF: In Bankbilanzen klaffen große Löcher

+
Der Hauptsitz der IWF in Washingtion.

Hamburg/Berlin - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat mit seiner Einschätzung der Lage europäischer Banken heftigen Streit mit den Euro-Staaten ausgelöst.

Laut einem Entwurf für den Finanzstabilitätsreport des IWF klafften in den Bankbilanzen riesige Löcher, berichtet die “Financial Times Deutschland“ (Donnerstagausgabe). Ursache dafür seien die Bestände von Anleihen europäischer Schuldenstaaten, die bei einer Bewertung zu Marktpreisen das Eigenkapital der Banken um bis zu zwölf Prozent verringern würden. Die Europäische Zentralbank und Vertreter der Euro-Zone hätten die Analyse als irreführend zurückgewiesen.

Wirtschaftskrise: Diese Banken hat es am meisten getroffen

Wirtschaftskrise: Diese Banken hat es am meisten getroffen

Der Geschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Michael Kemmer, griff derweil IWF-Chefin Christine Lagarde an. “Die Banken sind gut kapitalisiert“, sagte er der “Welt“ (Donnerstagausgabe). Lagarde provoziere mit ihrer Forderung nach einer besseren Kapitalisierung neue Unruhe.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.