IWF: Engagement für Griechenland

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Unterstützung für das Hilfspaket der Euroländer für Griechenland bekräftigt.

Lesen Sie auch:

Griechenland will Rettungsplan nicht nutzen

Der Plan: 30 Milliarden Euro für Griechenland

“Der IWF steht bereit, sich an den Anstrengungen zu beteiligen, dazu gehört ein über mehrere Jahre laufendes Bereitschaftskreditabkommen“, sagte IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn am Sonntagabend (Ortszeit) in Washington. Der Beschluss sei ein “sehr wichtiger Schritt“. Ein IWF-Team wolle sich am Montag mit Vertretern von Griechenland, der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB) treffen. Die Einigung der Eurogruppe auf ein Hilfspaket für Griechenland brachte am Montag morgen den Euro auf Höhenflug. Der Kurs der Gemeinschaftswährung erholte sich deutlich und stieg auf den höchsten Stand seit Mitte März.

Die deutlichen Kursgewinne des Euro im Vergleich zum Dollar stützen auch die Ölpreise, die im asiatischen Handel leicht zulegten. “Nachdem sich die Euroland-Staaten am Wochenende auf die genauen Konditionen der Kredithilfen für Griechenland geeinigt haben, wird heute eine Welle der Erleichterung durch die Finanzmärkte gehen“, erwartet die HSH Nordbank in einer Tagesvorschau. Die Euro-Länder wollen Griechenland notfalls mit bis zu 30 Milliarden Euro an Notkrediten unter die Arme greifen. Zusätzlich sind Finanzspritzen des Internationalen Währungsfonds (IWF) geplant. Im ersten Jahr kann das Land somit auf Hilfen in Höhe von insgesamt 45 Milliarden Euro zugreifen. Dies ist mehr als der gesamte Refinanzierungsbedarf des Landes in diesem Jahr. Der Zins für die möglichen Kredite liege bei rund fünf Prozent. Zuletzt hätte Griechenland an den Märkten mehr als sieben Prozent bezahlen müssen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.