Spitzengewinne bei den "Top 30"

Jeder zweite Dax-Konzern zahlt mehr Dividende

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Für 16 der 30 Dax-Unternehmen gibt es im laufenden Geschäftsjahr Grund zur Freude. Fünf andere hingegen zahlen weniger Dividende.

Düsseldorf - Die Hälfte der im Börsen-Leitindex gelisteten deutschen Spitzenkonzerne dürfte in diesem Jahr seinen Aktionären eine höhere Dividende ausschütten. Doch es gibt auch Verlierer.

Jeder zweite Dax-Konzern dürfte für das laufende Geschäftsjahr mehr Dividende zahlen. Insgesamt könnten 16 der 30 Topunternehmen im Börsen-Leitindex Dax dank üppiger Gewinne ihren Aktionären eine höhere Dividende bescheren, berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstag). Nur fünf Dax-Unternehmen dürften im kommenden Frühjahr ihre Dividende kürzen, wie die Wirtschaftszeitung in Zusammenarbeit mit der Commerzbank aus Quartalsergebnissen oder Aussagen von Vorständen und eigenen Berechnungen ermittelte. Neben dem Energieversorger RWE und Konkurrent Eon dürften dazu die Deutsche Telekom, der Chemiekonzern Lanxess und der Düngemittelhersteller K+S gehören. Steigende Dividenden seien dagegen von Globalisierungsgewinnern mit starkem Auslandsgeschäft wie BASF, VW oder BMW zu erwarten, erklärte Commerzbank-Analyst Andreas Hürkamp.

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Wer wie diese Konzerne seine Produkte zu mehr als 50 Prozent im Ausland und vor allem in den boomenden Schwellenländern absetze, wozu auch Adidas, Bayer, Fresenius, Henkel, Linde und SAP gehörten, werde auch 2014 die Ausschüttung erhöhen. Thyssen-Krupp und die Commerzbank werden ihren Aktionären wie schon im Vorjahr nichts überweisen. Die gesamte Ausschüttungssumme sinke zwar bei den 30 Dax-Konzernen voraussichtlich um 700 Millionen auf 27 Milliarden Euro - dennoch ein im historischen Vergleich guter Wert. Grund für den Rückgang seien die drastischen Kürzungen der Ausschüttungen bei Eon, RWE und der Telekom um insgesamt 2,3 Milliarden Euro.

dpa

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