Jetzt geht es los, und alle profitieren

Der Vorstandschef der K+S Aktiengesellschaft: Norbert Steiner. (Foto: nh)

Mit dem symbolischen Druck auf den „Grünen Knopf“ gaben K+S-Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner, die Werksleitung und Vertreter der Belegschaft des Kaliwerkes Werra Ende Oktober in Philippsthal das Startsignal für die Bauarbeiten an den Großprojekten zum Gewässerschutz. Ziel ist es, bis zum Jahr 2015 die Salzabwassermenge zu halbieren und einen weiteren Beitrag zur Entlastung von Werra und Weser sowie zum Schutz des Grundwassers zu leisten. „Laufende Verbesserungen der Produktion und Entlastung der Umwelt gehören seit Jahrzehnten zu unserem betrieblichen Alltag“, sagt Norbert Steiner. „Mit unseren Maßnahmen zum Gewässerschutz schaffen wir die Basis für ein langfristiges Konzept der nachhaltigen lokalen Entsorgung.“ Bis Ende des Jahres 2015 wird das Salzabwasseraufkommen des Werkes Werra einschließlich des Haldenwassers aus Neuhof-Ellers um die Hälfte auf durchschnittlich sieben Millionen Kubikmeter pro Jahr reduziert.

Alle Produktionsstandorte des Verbundwerkes Werra – Hattorf und Wintershall in Hessen sowie Unterbreizbach in Thüringen – sind mit Neubaumaßnahmen, weiteren Verfahrensoptimierungen und Anlagenerweiterungen in das Maßnahmenpaket einbezogen. Im Einzelnen werden am Standort Hattorf eine neue zusätzliche Anlage für abwasserfreie Kaliproduktion sowie eine Lösungstiefkühlung errichtet, in Unterbreizbach die bestehende Kaliaufbereitung um eine neue Anlage erweitert und die bestehende Dickstoffanlage in ihrer Kapazität vergrößert sowie am Standort Heringen die Magnesiumchlorid-Anlage ausgebaut, eine neue Eindampfanlage errichtet und die Kieseritflotation optimiert. Hinzu kommen der Neubau von Speicherbecken und die Erhöhung der Rückförderkapazität für Salzwasser aus dem Plattendolomit.

Menschen der Region profitieren

Sowohl die Umwelt, wie auch die Kaliproduktion im hessisch-thüringischen Kalirevier – und damit die Menschen in der Region – profitieren von den Maßnahmen. Die biologischen Verbesserungen der Entlastung von Oberflächengewässern und Grundwasser werden ergänzt durch eine vollständige Verwertung der Salzlösungen aus Unterbreizbach, eine Verlängerung der voraussichtlichen Betriebsdauer dieses Standortes sowie eine verbesserte Ressourcennutzung aller Werra-Standorte.

Dies stärkt den Verbund des Werkes Werra und deckt sich mit den Zielen, die K+S und die Landesregierungen von Hessen und Thüringen im Jahr 2009 in ihrer öffentlichrechtlichen Vereinbarung formuliert haben: die Fortsetzung der Kaliproduktion in Hessen und Thüringen auf dem heutigen Niveau und die Schonung der Umwelt im Sinne nachhaltigen wirtschaftlichen Handelns. Den Vertragspartnern war dabei die Gleichrangigkeit ökologischer, ökonomischer und sozialer Ziele wichtig. NH

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.