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Bewerber, aufgepasst: Das verrät der Arbeitsvertrag über das Unternehmen

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Eine Frau unterschreibt einen Vertrag
Bevor man unterschreibt, kann man bei genauer Analyse des Arbeitsvertrags noch einiges über ein Unternehmen und dessen Kultur lernen. © Monique Wüstenhagen/dpa-tmn

Wie sind die Klauseln im Arbeitsvertrag formuliert? Wie verhalten sich die Verhandlungspartner? Anhand dieser Fragen lässt sich mehr über ein Unternehmen lernen als man vielleicht denkt.

Wer seinen Arbeitsvertrag aufmerksam prüft*, kann zusätzliche Hinweise finden, wie gut er oder sie wirklich zum Unternehmen passt. Das erklärt die Karriereberaterin Nane Nebel in einem Beitrag auf Xing.

Auf Formulierungen im Arbeitsvertrag achten

Der Coachin zufolge würden viele Verträge zeigen, wie ein Unternehmen, seine Kultur und Werte einzuschätzen sind. Dazu sei aber etwas Interpretation notwendig. Laut Nebel ist es zum Beispiel ein gutes Zeichen, wenn ein Vertrag und entscheidende Klauseln in einem wohlwollenden und würdigenden Tonfall gehalten sind – während gleichzeitig auf juristisch saubere und rechtssichere Formulierungen geachtet wird.

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Auf Signale während der Verhandlungen achten

Besonders kleinteilige und detaillierte Abschnitte können der Karriereberaterin zufolge dagegen Hinweis darauf sein, dass ein Unternehmen mit diesen Aspekten in der Vergangenheit Probleme hatte oder es gar Rechtsstreitigkeiten gab – etwa beim Thema Arbeitnehmererfindungen. Wie Nebel in dem ihrem Beitrag schreibt, kann das unter Umständen ein zu prüfendes Warnsignal sein.

Weil einmal aufgesetzte Verträge kaum noch zu ändern sind, empfiehlt Nebel, besonders auf der Zielgeraden zum neuen Arbeitsvertrag den Überblick über bereits festgelegte Vereinbarungen zu behalten. Missverständnisse oder Dissens würden zum Teil erst dann zutage treten, wenn es darum geht, die konkreten Fakten im Vertrag festzuschreiben.

Wie gestaltet sich die Vertragsgestaltung?

Nicht zuletzt lasse sich auch anhand des Verhaltens der Verhandlungspartnerinnen und -partner während des Vertragsgestaltungsprozesses erkennen, welchen Stil Führungskräfte im Unternehmen pflegen und wie viel Gestaltungsspielraum sie haben. Auch das können wichtige Hinweise auf die Unternehmens- und Führungskultur sein. Was zählt davon abgesehen eigentlich zur Arbeitszeit – und was nicht? Rechtsexperten wissen die Antwort. (dpa/ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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