Jobs' Meisterwerke: Vom Apple I bis zum iPad

New York - Steve Jobs hat nie eine Ingenieursausbildung absolviert und dennoch ist er als Erfinder von mehr als 300 Patenten in den USA eingetragen. Hier sind die zehn wichtigsten Produkte, die unter seiner Leitung geschaffen wurden:

1. Apple I (1976): Apples erstes Produkt war ein Computer für Bastler und Ingenieure, der nur in kleiner Stückzahl herauskam. Steve Wozniak entwarf ihn, während sich Jobs um die Finanzierung und das Marketing kümmerte.

2. Apple II (1977): Anders als der Apple I war das IIer-Model nun auch für denn Massenmarkt vorgesehen und damit einer der ersten erfolgreichen Computer. Er basierte weiterhin großteils auf den Ideen von Wozniak. Mit mehreren Upgrades wurde die Produktlinie bis 1993 fortgesetzt.

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3. Lisa (1983): Jobs Besuch im Forschungszentrum von Xerox inspirierte ihn dazu, die Arbeit am ersten kommerziellen Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche zu beginnen. Die dabei entwickelten Icons, Fenster und der Cursor, der von einer Maus kontrolliert wird, waren die Grundlage für die heutige Bedienerführung eines Computers. Doch Lisa war zu teuer, um ein kommerzieller Erfolg zu werden.

4. Macintosh (1984): Wie Lisa hatte auch der Macintosh eine grafische Benutzeroberfläche. Er war auch billiger, schneller und wurde durch eine große Werbekampagne beworben. Schnell wurde klar, wie gut sich die Benutzeroberfläche für Designarbeiten eignet. “Desktop publishing“ - also computergestütztes Veröffentlichen von Inhalten - mit einem Mac und einem Laserdrucker kurbelte den Verkauf.

So trauert die Welt um Apple-Gründer Steve Jobs

Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © ap
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Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © dpa
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Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © dpa
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © dpa
Weltweit herrscht große Trauer über den Tod des Apple-Gründers Steve Jobs. Der 56-Jährige war in der Nacht auf Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. © dpa

5. NeXT Computer (1989): Nach seinem erzwungenen Abgang bei Apple baute Jobs bei seinem neu gegründeten Unternehmen einen leistungsstarken Arbeitsplatzcomputer. Die Firma konnte diesen nie in größer Stückzahl absetzen, doch der Computer war dennoch richtungsweisend: auf ihm wurde der erste Web-Browser geschaffen. Die übrige Software stellt immer noch die Grundlage für das Betriebssystem von Macs und iPhones dar.

6. iMac (1998): Als Jobs 1996 zu Apple zurückkam, kämpfte das Unternehmen mit einem schwindenden Computergeschäft. Der iMac kehrte diesen Trend um. Designt als Blase aus blauem Plastik, die sowohl den Monitor, als auch den Computer umschloss, war er einfach anzuschließen. In einer Zeit, in der viele Menschen erstmals einen Computer kauften und ins Internet vorstießen, war der iMac auch eine Art Symbol dieses neuen Zeitalters.

7. iPod (2001): Der iPod war nicht das erste digitale Musikgerät mit Speicherplatz, aber es war das erste richtig erfolgreiche. Apples Expansion in den Markt der tragbaren Unterhaltungselektronik hatte weitreichende Folgen: der Erfolg des iPod machte den Weg für den iTunes Store und das iPhone frei.

Steve Jobs (†) im Porträt

Steve Jobs hinterlässt ein großes Erbe: Der Apple-Visionär brachte der Welt den bunten iMac, den iPod, das iPhone und den iPad. © dpa
Jobs machte den Computer zum Bestandteil des modernen Lebens, kultivierte ein minimalistisches Design und brachte ein Sensationsprodukt nach dem anderen auf den Markt, auch wenn die Wirtschaft und seine Gesundheit kriselten. © dpa
Aus Apple machte er das wertvollste Technologieunternehmen der Welt. Er starb am Mittwoch im Alter von 56 Jahren in San Francisco. © dpa
Jobs wurde am 24. Februar 1955 geboren und wuchs bei Adoptiveltern in Kalifornien auf. Sein Studium in Portland brach er nach nur einem Semester ab. “Ich hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben anfangen wollte und keine Ahnung, wie mir die Universität hätte helfen können, das herauszufinden“, sagte er später. © dpa
Jobs kehrte nach Kalifornien zurück und erkannte in einem Computerclub das Potenzial der Rechenmaschinen. In der Garage seiner Eltern schraubten er und sein Schulfreund Steve Wozniak ihre erste Kreation zusammen: den Apple I - ein Computer ohne Gehäuse, Tastatur und Monitor. © dpa
Im Jahr darauf folgte ihr erstes Massenprodukt, und mit gerade mal 25 Jahren war Jobs 100 Millionen Dollar wert. © dpa
Jobs erkannte das Potenzial in den Konzepten anderer Firmen und verbesserte es. Er hat mit Apple weder den Computer erfunden noch Abspielgeräte oder Smartphones. Aber Apple schuf daraus Geräte für Menschen, die keine Lust haben, ihre Computer selbst zu programmieren oder technischen Zirkus zu veranstalten, um ihre Geräte am Laufen zu halten. “Wir waren ziemlich schamlos beim Stehlen großer Ideen“, sagte er später. © dpa
1985 wurde Jobs bei Apple aus der Firma gedrängt. Er fühlte sich am Boden zerstört. Doch als Neuanfänger ohne Erfolgsdruck entwickelte er neue Kreativität. © dpa
 Er kaufte George Lucas für zehn Millionen Dollar Pixar ab, das Animationsfilme herstellte. © dpa
Zunächst sah es aus, als entwickele sich Pixar zu einer gewaltigen Geldvernichtungsmaschine, aber dann kam mit “Toy Story“ der große Erfolg. © dpa
Jobs verkaufte das Studio 2006 für einen Aktienanteil im Wert von 7,4 Milliarden Dollar an Disney und wurde so nebenbei zum größten Einzelaktionär des Konzern. © dpa
Schon 1997, als Apple in Schwierigkeiten steckte, kehrte Jobs zurück. Ein Jahr später brachte Apple den iMac mit buntem Plastikgehäuse auf den Markt, zwei Jahre später den iPod, mit dem seine Nutzer 1.000 Songs in die Tasche stecken und abspielen konnten. © dpa
2007 erfand Apple mit dem iPhone das mobile Telefonieren neu, und drei Jahre später kam das iPad. © dpa
Wenn Jobs seine Neuheiten vorstellte, fast immer in ausgewaschenen Jeans und schwarzem Rollkragenpullover, hingen Millionen Apple-Jünger an seinen Lippen. © dpa
Investoren verfolgten seine Auftritte aber auch, um zu sehen, wie es um Jobs' Gesundheit bestellt war. 2004 gab Jobs bekannt, dass er von Bauchspeicheldrüsenkrebs kuriert worden war. © dpa
2009 sah er sich gezwungen, eine sechsmonatige Auszeit zu nehmen, während der ihm eine neue Leber eingepflanzt wurde. Anfang diesen Jahres musste er zum dritten Mal pausieren. © dpa
Im März stellte er zwar noch die zweite Generation des iPad vor, doch im August gab er den Posten des Vorstandsvorsitzenden auf. © dpa
Am Mittwoch, 5. Oktober 2011, gab Apple den Tod des Gründer bekannt. © dpa

8. iTunes Store (2003): Vor der Eröffnung des iTunes Stores war der Kauf von digitaler Musik im Netz schwierig, viele Nutzer saugten illegal Inhalte aus dem Netz. Durch den iTunes Store, der Songs aller großen Plattenfirmen auf einer Plattform zusammenführte, wurde der Prozess einfacher.

9. iPhone (2007): Das iPhone war für die Mobiltelefonie das, was der Macintosh für den Computer war. Es nutze geschickt die Möglichkeiten, die sich durch ein Smartphone bieten. Apple ist mittlerweile der kommerziell erfolgreichste Hersteller von Smartphones.

10. iPad (2010): Dutzende Firmen - darunter auch Apple - hatten schon zuvor Tablet Computer entwickelt, aber keiner von ihnen war erfolgreich. Erst das iPad schaffte den Durchbruch und erschuf so praktisch im Alleingang eine komplett neue Kategorie von Computern.

dapd

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