Jobs mit hohem Frauenanteil: Überstunden bei Auszubildenden

+
In Berufen mit einem hohen Frauenanteil arbeitet jeder fünfte Azubi mehr als 40 Stunden pro Woche. Foto: Oliver Berg

Die Ausbildung von Friseuren und Elektronikern unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Bezahlung: In weiblich dominierten Ausbildungsberufen, wie dem Friseur, machen die Azubis häufiger Überstunden als in Berufen mit einem hohen Männeranteil.

Berlin (dpa/tmn) - In Jobs mit einem hohen Frauenanteil schieben Auszubildende deutlich mehr Überstunden als in männlich dominierten Berufsfeldern. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) hervor.

So gab mehr als jeder fünfte Auszubildende (22,3 Prozent) in einem weiblich dominierten Berufsfeld an, mehr als 40 Stunden pro Woche zu arbeiten. In den männlich dominierten Berufen sind es dagegen 13,2 Prozent. Als männlich oder weiblich dominiert galten Berufe, wenn der Frauen- oder Männeranteil in dem Beruf bei den Befragten über 80 Prozent liegt.

Auch die Vergütung ist in männlich dominierten Berufen höher. Dort liegt sie im Schnitt bei 795 Euro - in den weiblich dominierten Berufen sind es im 698 Euro. Männlich dominierte Berufe sind etwa Anlagenmechaniker oder Elektroniker, zu den weiblich dominierten Berufen zählen der Friseur oder die zahnmedizinische Fachangestellte.

DGB-Report

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.