Kasseler haben bereits 81 Prozent der Aktien

Kali- und Steinsalzhersteller K+S bei Potash One im Plan

Kassel. Die Übernahme der kanadischen Potash One Inc. durch den Kasseler Kali- und Salzproduzenten K+S verläuft nach Plan. Wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte, hat er 81 Prozent der knapp 97,3 Millionen Aktien erworben.

Ziel ist es, alle Anteilscheine zu kaufen. Daher ist die Angebotsfrist bis zum 4. Februar verlängert worden.

Wie berichtet, will K+S für umgerechnet 311 Mio. Euro das kanadische Unternehmen erwerben, das im Besitz interessanter Kali-Abbaulizenzen in der rohstoffreichen Provinz Saskatchewan ist. Nach der Übernahme wollen die Kasseler für rund 1,8 Mrd. Euro ein neues Bergwerk erschließen, mit dem die jährliche Produktionskapazität um ein Drittel auf dann rund zehn Mio. Jahrestonnen ausgeweitet werden soll. Damit will K+S zu den größeren Wettbwerbern PCS (Kanada) sowie Uralkali/Silvinit und Belaruskali (Russland) aufschließen, die auf großen Vorkommen sitzen.

Dagegen ist die Kapazität der deutschen Standorte weitgehend ausgereizt. Derzeit prüft K+S die Wiederbelebung des 1987 stillgelegten Kali-Bergwerks Siegfried bei Giessen unweit von Hildesheim. Außerdem ist der einzige deutsche Rohstoffkonzern von Rang weiter am Kauf der stillgelegten Grube Roßleben in Sachsen-Anhalt interessiert. Der Kurs der K+S-Aktie verlor am Mittwoch 0,37 Prozent auf 55,82 Euro. (jop)

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.