Verdi warnt: Zeit für Karstadt-Rettung läuft ab

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Die Beschäftigten kämpfen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze - Vermieter Highstreet scheint sich dabei quer zu stellen.

Berlin/Essen - Das Hin und Her mit Vermieter Highstreet gefährdet zunehmend die Rettung der Warenhauskette Karstadt: "Die Zeit läuft ab", warnt Verdi-Vizechefin Margret Mönig-Raane.

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Bei den Bemühungen um die Rettung der Warenhauskette Karstadt läuft den Beteiligten die Zeit davon. Die Vizechefin der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, Margret Mönig- Raane, forderte alle Beteiligten auf, sich schnell zusammenzusetzen. “Die Zeit läuft ab“, sagte die Gewerkschafterin, die auch im Aufsichtsrat des zusammengebrochenen Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor ist, am Dienstag im Deutschlandradio Kultur.

“Bis zum 15. Juli muss alles unter Dach und Fach sein. Alle müssen an einen Tisch und dazu beitragen, im Interesse von Beschäftigten und Investoren.“ Für die Schwierigkeiten machte Mönig-Raane vor allem die komplizierten Verhältnisse beim Karstadt-Vermieter-Konsortium Highstreet verantwortlich. Insbesondere die Valovis-Bank sperre sich als Darlehensgeberin dagegen, getroffene Vereinbarungen abzusegnen.

Die Ver.di-Vizechefin forderte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) zum Handeln auf. “Er hätte hinter dem Bühnenvorhang mal Tacheles reden können, das hätte ich schon erwartet.“ Brüderle will jedoch keine aktive Vermittlerrolle in den Verhandlungen übernehmen, wie das Investor Nicolas Berggruen gefordert hatte. Scharfe Kritik an der Haltung des Ministers kam inzwischen von SPD-Chef Sigmar Gabriel.

dpa

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