Karstadt-Tarifverhandlungen ohne Ergebnis vertagt

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Drei Monate nach dem Einstieg des neuen Karstadt-Investors René Benko geht es bei den Tarifverhandlungen um den Sanierungskurs. Auch in der dritten Runde konnte noch kein Ergebnis erzielt werden. Foto: Martin Gerten

Düsseldorf (dpa) - Die Tarifverhandlungen bei der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt sind am Montag in Düsseldorf auch in der dritten Runde ohne Ergebnis geblieben. Die Gespräche sollen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am 9. Dezember fortgesetzt werden.

Noch vor Weihnachten werde es dann um eine "vertiefende Diskussion" der strittigen Punkte und Forderungen gehen, kündigte Verdi-Verhandlungsführer Arno Peukes an.

Nach dem Einstieg des Immobilien-Investors René Benko sei es bei den vorangegangenen Gesprächen zunächst um eine ausführliche Bestandsaufnahme gegangen. In der zurückliegenden Runde hätten dabei die Luxushäuser und auch die Konzepte für die Karstadt-Warenhäuser im Mittelpunkt gestanden, berichtete Peukes.

Bereits nach der zweiten Runde der Tarifverhandlungen hatte das Management die rund 17 000 Karstadt-Beschäftigten auf tiefe Einschnitte eingestimmt. In den bevorstehenden weiteren Verhandlungen werde Verdi für die Mitarbeiter die Wiederherstellung der Tarifbindung sowie eine Standort- und Beschäftigungssicherung fordern, kündigte die Gewerkschaft an.

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