Kartellamt gibt grünes Licht für Woolworth-Rettung

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Das Kartellamt gibt grünes Licht für die Rettung der Kaufhauskette Woolworth.

Frankfurt - Die Zeit der Ungewissheit für Woolworth-Mitarbeiter ist vorbei: Die Übernahme der insolventen Frankfurter Kaufhauskette ist in trockenen Tüchern.

Mehr als ein Jahr nach der Insolvenz gab das Bundeskartellamt grünes Licht für den Kauf des Unternehmens durch die Tengelmann-Gruppe sowie die H.H Holding GmbH. “Die Erwerber können die Übergabe so vollziehen wie geplant“, sagte ein Kartellamtssprecher auf DAPD-Anfrage am Mittwoch in Bonn. Insolvenzverwalter Otto Hermann erklärte, durch die Übernahme sei ein Großteil der Arbeitsplätze gesichert. Er freue sich, dass die Mitarbeiter nach der Zeit der Ungewissheit wieder eine neue Perspektive hätten. Seinen Worten zufolge übernehmen die neuen Investoren ab 1. Juli voraussichtlich 140 Woolworth-Filialen.

Der Discounter hatte im April vergangenen Jahres Konkurs angemeldet. Von den ursprünglich 310 Filialen des Billigkaufhauses gingen 150 in die Hände neuer Betreiber. 162 Standorte werden bisher weiter unter dem Namen Woolworth betrieben und schreiben nach Angaben des Insolvenzverwalters wieder schwarze Zahlen. Von den 9.300 Woolworth-Beschäftigten behielten etwa 4.300 ihre Stellen.

apn

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