Finger weg von diesen Kürbiskernen

Rückruf bei Kaufland: Diesen Snack nicht mehr essen - Salmonellen entdeckt!

Zu einem Rückruf kommt es bei Kaufland: Der Grund ist, dass das Produkt Salmonellen enthalten kann. Diese können zu schweren Krankheitssymptomen führen.

  • Das Portal Produktwarnung hat einen Rückruf zu Kürbiskernen veröffentlicht.
  • Grund für die Warnung sind potenzielle Salmonellen in den Packungen der Firma nutwork Handelsgesellschaft mbH.
  • Das Essen des Produktes kann zu Krankeitssymptomen wie Unwohlsein und Erbrechen führen.

Kassel - Kürbiskerne sind für viele Menschen ein beliebter Snack für zwischendurch. Denn die Produkte sind in getrockneter Form durch ihr nussiges Aroma nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch ein wahrer Gesundheitsboost. Sie versorgen den Körper unter anderem mit Magnesium und Eisen.

Kürbiskerne von Kaufland im Rückruf: Vor beliebten Produkt wird gewarnt

Auch sind in Kürbiskernen sogenannte Antioxidantien enthalten - diese können gesundheitsschädliche Vorgänge im Körper stoppen, indem sie die freien Radikale unschädlich machen. Das berichtet Eatsmarter. Freie Radikale sind für den Körper schädlich und werden von allem durch ungesundes Essen und die Umwelt aufgenommen.

Doch in Kürbiskernen, wie sie beispielsweise bei Lebensmittelhändlern wie Kaufland verkauft werden, sind Inhaltsstoffe wie Vitamin E und Carotinoide enthalten, die positiv auf unsere Gesundheit wirken können. Auch wird ihnen nachgesagt das Risiko auf Krebs zu reduzieren, indem der Verzehr von Kürbiskernen laut Eatsmarter zu einer vorbeugenden Wirkung führen kann.

Rückruf wegen Salmonellen: Kaufland warnt vor Kürbiskernen

Beliebt sind sie in verschließbaren Packungen, wie die Kürbiskerne „K Classic Kürbiskerne" der Firma nutwork Handelsgesellschaft mbH. Vor diesen warnt das Portal Produktwarnung.eu aktuell dringend. Denn der Verzehr der Kürbiskerne mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2021 kann zu Krankheitssymptomen durch Salmonellen führen.

Die nutwork Handelsgesellschaft mbH ruft „K Classic Kürbiskerne" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2021 (Losnummer 2020446) zurück. Der Grund: Während einer Eigenkontrolle habe man Salmonellen in einer Charge entdeckt. Das teilt das Unternehmen mit. Das betroffene Produkt wurde in Kaufland-Filialien verkauft.

SnackKürbiskerne
NährstoffeMagnesium, Zink, Eisen, Selen
BeliebtKürbiskernöl mit ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E
Kalorien (100 Gramm)565 kcal

Rückruf wegen Salmonellen: Salmonellen können zu verschiedenen Krankheitssymptomen führen

Vor dem Verzehr der Kürbiskerne „K Classic Kürbiskerne" wird wegen Salmonellen dringend gewarnt. Kaufland hat auf den Rückruf sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum der verkauften Kürbiskerne mit der Losnummer 2020446  ist der 20.03.2021.

Bei der Rückgabe des Produktes „K Classic Kürbiskerne“ der nutwork Handelsgesellschaft wird der Kaufpreis erstattet - auch ohne Vorlage des Kassenbons. Wegen der Gefahr von Salmonellen hat Kaufland den Verkauf der Kürbiskerne gestoppt.

Rückruf wegen Salmonellen: Preis von Kürbiskerne wird von Kaufland bei Rückgabe ersattet

Der Verzehr der Kürbiskerne mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.03.2021 kann zu Krankheitssymptomen aufgrund von Salmonellen führen. Zu diesen zählen:

  • Unwohlsein
  • Durchfall
  •  Erbrechen
  • Fieber

Tauchen diese bei Verbrauchern, die die Kürbiskerne „K Classic Kürbiskerne" bei Kaufland erworben haben auf, sollte dringend der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser sollte laut der Plattform Produktwarnung.eu auf den Verdacht auf Salmonellen aufmerksam gemacht werden.

Rückruf bei Kaufland: Kürbiskerne können Salmonellen enthalten

Die Inkubationszeit nach Verzehr der potenziell von Salmonellen betroffenen Produkte von Kaufland beträgt in der Regel 48 Stunden - in seltenen Fällen auch drei Tage. Bei Kleinkindern, Immungeschwächten und älteren Menschen kann der Verzehr der Kürbiskernen, die von Salmonellen betroffen sein können, zu stärkeren Krankheitssymptomen führen. (Jan-Frederik Wendt und Katharina Ahnefeld)

Was sind Salmonellen und welche Lebensmittel sind häufig belastet?

Salmonellen sind Bakterien, die eine Lebensmittel-Infektion verursachen können und gelangen häufig über Lebensmittel in den Verdauungstrakt des Menschen. Sie vermehren sich im Magen-Darm-Trakt von Menschen und Tieren und verursachen Durchfall.

Die Bakterien können sich schnell auf ungekühlten Lebensmitteln vermehren. Rohe und nicht vollständig durchgegarte Eier und Ei-Produkte wie Mayonnaise oder roher Kuchenteig sind schnell mit Salmonellen befallen. Ebenfalls oft betroffen sind Eis, rohes Fleisch, rohes Hack und Rohwurstsorten wie Mett und Salami.

Ansteckung und Ausbruch

Eine Salmonellen-Infektion hat oft ihre Ursache im Verzehr von befallenen Lebensmitteln. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist jedoch auch über eine Schmierinfektion möglich. Nach einer Infektion bricht die Erkrankung innerhalb von sechs bis 72 Stunden aus. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert auf ihrer Webseite ausführlich über Salmonellen.

Aktuell gibt es eine weitere Lebensmittel-Warnung: Vor dem Verzehr verschiedener Sorten von Gelee-Süßwaren wird aktuell gewarnt. Ausschlaggebend ist ein ganz bestimmter Inhaltsstoff. Doch der Rückruf wird kritisiert.

Die Brauerei Krombacher hat einen Rückruf für einen Limo-Bier-Mix gestartet. Durch Glassplitter in dem Bier könnten bei Verzehr gefährliche Verletzungen entstehen. 

Ein niederländisches und ein belgisches Unternehmen mit Filialen in Deutschland rufen beliebte Snacks zurück. Der Grund: Salmonellen.

Rubriklistenbild: © Jens Wolf/dpa

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