Kaum Zinsen für Erspartes: Sehr auf Geldanlage-Kosten achten

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Sparbücher gelten derzeit als keine gute Geldanlage. Foto: Daniel Karmann

Die Beschlüsse der EZB werden für immer mehr Menschen in der Eurozone zu einer Belastung. Das kritisert Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon. Tagesgeld und Co. werfen kaum noch etwas ab. Auch die Altersvorsorge leidet. Worauf Sparer jetzt achten müssen.

Berlin (dpa/tmn) - Seit dieser Woche ist klar: Die Zinsen im Euroraum bleiben vorerst niedrig. Zum ersten Mal in der Geschichte der Währungsunion ist der Leitzins von der Europäischen Zentralbank auf null Prozent gesenkt worden.

Sparer kann das vor Probleme stellen: Sie können in vielen Anlageklassen kaum noch eine Rendite erzielen. Wichtig ist es daher, immer auch auf die Kosten der Geldanlage achten, rät die Verbraucherzentrale Berlin. Bei Produkten mit hohen Nebenkosten zehrten inzwischen die Kosten die Erträge auf.

Zudem gingen Anleger im Verhältnis zum Ertrag oft zu hohe Risiken ein, um ihre Kosten wieder hereinholen zu können, bemängeln die Verbraucherschützer. Verbraucher sollten gerade jetzt Anlageprodukte mit niedrigen Nebenkosten wählen und dabei nicht nur auf Einmalkosten wie eine Kaufgebühr, sondern vor allem auf laufende Kosten achten.

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