Kein Streik der Fluglotsen

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Der drohende Streik der deutschen Fluglotsen findet nicht statt.

Langen - Gute Nachricht für Flugreisende - trotz der Aschewolken des isländischen Vulkans: Der drohende Streik der deutschen Fluglotsen ist vom Tisch.

Die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) und die Gewerkschaft der Flugsicherung einigten sich in ihrem Tarifstreit, wie beide Seiten am Freitag mitteilten. Die zuständigen Gremien von Unternehmen und Gewerkschaft müssen dem Kompromiss allerdings noch zustimmen. Die Fluglotsen hatten zuvor ohnehin die ursprünglich für Dienstag vorbereiteten Arbeitskämpfe wegen der Aschewolke ausgesetzt.

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In dem Tarifkonflikt ging es nicht um die Bezahlung, sondern um die Arbeitszeiten der Fluglotsen, die je nach Belastung variieren. Die Gewerkschaft hat rund 3200 Mitglieder, die DFS hat etwa 5600 Mitarbeiter. Ihre Fluglotsen koordinieren im deutschen Luftraum bis zu 10 000 Flugbewegungen pro Tag. Theoretisch hätten die Fluglotsen mit einem Streik einen Großteil des Luftverkehrs zum Erliegen bringen können.

Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm

Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Die Aschewolke, die von Islands Eyjafjalla-Vulkan über Europa zieht. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Bilder des Eyjafjalla-Vulkans und der Wolke aus Vulkanasche aus der Luft. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Der Eyjafjalla-Vulkan. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Der Eyjafjalla-Vulkan. Bereits Ende März ist der isländische Vulkan schon einmal ausgebrochen. Das Bild zeigt die Aschewolke, die damals entstanden ist.  © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Aschewolke Ende März. © dpa
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Vulkanasche über Island im März. © dpa
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Ausbruch des Eyjafjalla-Vulkans im März... © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
... aus der Nähe. Der Eyjafjalla ist ein Vulkan, der sich unter einem Gletscher befindet. Deswegen haben die Menschen in Island mehr Angst vor Überschwemmungen durch schmelzendes Eis als vor der Aschewolke. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Nur noch wenige Flughäfen in Deutschland laufen im Normalbetrieb. In Europa sollen laut Eurocontrol am Freitag bis zu 60 Prozent aller Flüge ausfallen. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
In Frankfurt am Main, Berlin, Bremen, Düsseldorf und weiteren Flughafen ist der Betrieb stundenweise eingestellt. Eine Verlängerung ist wahrscheinlich. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Wie lange die Menschen an den europäischen Flughäfen ausharren müssen, ist unterschiedlich. Während die westlichen Flughäfen in Irland ihren Betrieb wieder aufnehmen konnten, hat Polen seinen Luftraum gesperrt. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Für Reisende, die festsitzen, gibt es wenigstens einen Trost. Sie erhalten den Ticketpreis zurück oder können kostenlos umbuchen. Entschädigungen gibt es nicht. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Die Behinderungen im Luftverkehr können noch Tage dauern, sagen Experten. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Inzwischen sind auch andere Verkehrsmittel ausgebucht. Mietautos sind schwer zu bekommen, und am Donnerstag war der Eurostar nach London binnen Stunden ausgebucht. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Manchen Reisenden bleibt nichts anderes übrig, als sich mit der Situation abzufinden. © dpa
Vulkanasche legt Flugverkehr in Europa lahm
Immerhin gibt es Notlager für gestrandete Reisende. © dpa
German Wings schützt seine Triebwerke auch am Boden vor der Vulkanasche. © dpa/ap
Das Satellitenbild zeigt die Aschewolke am Donerstagmittag. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Bilder aus Island vom Lava-Schmelzwasser-Gemisch rund um den Vulkan. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Auch die Mietwagen werden knapp. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Satellitenbild von elf Uhr am Freitagmorgen. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Satellitenbild von elf Uhr am Freitagmorgen. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap
Vulkanasche Flughafen
Aschewolke: Deutsche Flughäfen bleiben möglicherweise auch am Wochenende gesperrt, weil die Vulkanasche-Wolke sich über Europa ausbreitet. © dpa/ap

Im Kern sei ein Gesamtpaket vereinbart worden, die Personalsteuerung bis zum Jahr 2015 zu verbessern und die derzeitige Lage bei den Fluglotsen zu entschärfen, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Dirk Vogelsang. Außerdem gebe es einen Belastungsausgleich. Künftig überwache eine Steuerungsgruppe, der jeweils drei Vertreter von Unternehmen und Gewerkschaft angehören, die Ausbildung und Verteilung des Personals. Dieses Gremium habe weitreichende Kompetenzen, auch wenn das Entscheidungsrecht immer noch bei der Geschäftsführung des Unternehmens liege, sagte Vogelsang.

Ein DFS-Sprecher wollte noch keine Details bekanntgeben. Die Ergebnisse müssten noch schriftlich fixiert und von den jeweiligen Gremien abgesegnet werden. Die zweitägigen Gespräche seien schwierig gewesen, aber in sachlicher und konstruktiver Atmosphäre verlaufen. Beide Parteien hätten eine Erklärungsfrist bis zum 28. April vereinbart.

dpa

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