„Ich wollte nur tanzen“

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Die neue Königin strahlt wie eine Weltmeisterin: Nina Schmidt aus Witzenhausen ist die bereits 49. Kirschenkönigin – Nina II.IThe new Queen smiles like a champion: Nina Schmidt from Witzenhausen is the 49th Cherry Queen – Nina II.

Man erkennt sie schon von weitem an ihrem breiten Lächeln: Die 17-jährige Nina Schmidt gewann während der Kesperkirmes 2015 die Wahl zur Kirschenkönigin und die Herzen der Witzenhäuser gleich mit dazu.

 Die Wahl habe ihr sehr viel Spaß gemacht, sagt Nina – und zwar so viel Spaß, dass sie manchmal tanzen wollte, während ihre Mitkandidatinnen nervös waren. Besonders gefallen hatten ihr zwei Aufgaben: das Dekorieren der Kuchen und der Vortrag eines eigenen Märchens. Denn Kreativität ist ihr Ding: „Texte schreiben, sich eigene Geschichten ausdenken, so was finde ich super spannend“, verrät die 17-Jährige, die in Witzenhausen geboren wurde und am liebsten auch hier bleiben will. Sie ist eher praktisch veranlagt, gehe auch nicht so gerne shoppen wie andere Mädchen in ihrem Alter. „Wenn ich eine neue Hose brauche, dann gehe ich sie eben schnell kaufen“, sagt sie entschlossen. Stattdessen nutzt sie ihre Freizeit, um zu schwimmen und vor allem liebt sie es, Musik zu machen. Angefangen hat es mit Geigenunterricht, dann lernte sie auch Gitarre- und Klavierspielen. „Mit der Gitarre komponiere ich manchmal eigene Songs. Lieder aus dem Radio schreibe ich so um, dass ich sie singen und mich dabei selbst begleiten kann“, sagt sie – und da ist es wieder, das sympathische Lächeln. Ihr Musikgeschmack tendiert in Richtung Metal, sagt sie und lacht. Lieblingsband: die US-amerikanische Punk-Band „Rise Against“. Die Musik komme erst richtig zur Geltung, wenn sie schön laut ist, sagt die Schülerin. Aber das könne sie nur machen, wenn ihre Zwillingsschwester Jana nicht zu Hause ist.

Gemeinsam beworben

Beworben hatten sich die Schwestern gemeinsam, der Wunsch zu gewinnen, war bei Nina aber deutlich stärker als bei ihrer Schwester. „Jana wollte von vorneherein Kirschenprinzessin werden und weinte dann vor Freude, als ich gewann“, erinnert sie sich gerührt. Das kommende Jahr werden die beiden zusammen mit dem Rest des Hofstabs Witzenhausen als Kirschenstadt in ganz Deutschland präsentieren. Auf nichts freuen sie sich mehr.

MARGARETE LEISSA / JWE

Kirschsteinspucken: Die Champions

Die vermeintlichen Favoriten auf den Titel „Deutscher Meister im Kirschsteinspucken“ der Männer waren während der Witzenhäuser Kesperkirmes doch recht nervös. Andre Euler dagegen wirkte sehr ruhig – und wurde dafür belohnt. Mit einer Spuckweite von 19,89 Metern wurde er Deutscher Meister beim traditionellen Kirschsteinspucken. Melanie Heczko siegte bei den Frauen mit 13,74 Metern und Jaschka Nicol bei der Jugend (bis 15 Jahre) mit 15,21 Metern. Die Kirschenkönigin Nina II. kam mit 13,58 Metern auf den zweiten Platz.

PETER SCHEUNERT / NH

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