Finanzamt erkennt Kosten an

Kinderbetreuung teilweise absetzbar

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Auch Monatsbeiträge für Kitas sind jetzt steuerlich absetzbar, wenn Eltern diese Kosten nachweisen können und dem Finanzamt eine Überweisung vorlegen können. Die Kosten können dann als Sonderausgaben abgesetzt werden. Foto: Ralf Hirschberger

Alles eine Frage des Nachweises: Eltern können einiges mehr von der Steuer absetzen als bisher gedacht. Das betrifft unter anderem auch die Kosten für eine Tagesmutter.

Berlin (dpa) - Kosten für die Kinderbetreuung können Eltern als Sonderausgaben steuerlich geltend machen. Das gilt ab der Geburt und bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres der Kinder, informiert die Bundessteuerberaterkammer Berlin.

Wichtig: Das Finanzamt berücksichtigt Aufwendungen nur, wenn eine Rechnung vorgewiesen werden kann. Es gilt dann den Eingang des Betrages, etwa auf das Konto der Tagesmutter, der Betreuungsperson oder der Kita, nachzuweisen. Dann erkennt der Fiskus jährlich pro Kind zwei Drittel der angefallenen Kosten an - höchstens jedoch 4000 Euro. Barzahlungen wirken sich nicht steuermindernd aus. Auch Ausgaben für Nachhilfe, Musikunterricht, Freizeitaktivitäten oder die Verpflegung der Kinder zählen nicht zu den steuerlich abziehbaren Betreuungskosten.

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