Klebespur oder Wackelteile: Skimming-Hinweise am Bankautomat

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Datendiebe schlagen an Geldautomaten wieder häufiger zu. Foto: Uli Deck

Kriminelle versuchen mit allen Mitteln, an Daten von Bankkunden in Deutschland zu kommen. Die Fallzahlen steigen. Doch der Schaden durch Datenklau sinkt weiter.

Stuttgart (dpa/tmn) - Beim Skimming werden die Einschubschächte der Geldautomaten für die Karte oder gar die ganze Frontplatte manipuliert. Diese Bastelarbeit der Betrüger kann man manchmal erkennen: 

Man sieht Spuren vom Kleber um den Kartenschlitz, Teile sitzen locker oder stehen ab, und Leisten und Verblendungen wirken eben wie später angebracht, zählt die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes auf. Auch Tastaturfelder werden überklebt. Sobald einem etwas ungewöhnlich erscheint, sollte man den Automaten nicht benutzen.

Allerdings sind die Betrüger raffiniert: Die Aufsätze haben die gleiche Farbe, sie nutzen gleiche Aufkleber. Daher ist auch nötig, so gut wie möglich auf seine Daten zu achten. Denn um an die PIN der Karten zu gelangen, werden etwa teilweise zusätzlich Kameras am Bedienfeld installiert. Daher ist es immer gut, das Bedienfeld während der PIN-Eingabe so gut wie möglich mit der Hand oder der Geldbörse zu verdecken.

Oder wer mehrere Karten besitzt, sollte zum Öffnen der Banktür eine andere verwenden als fürs Abheben. Auch hier können Attrappen zum Auslesen der Karten installiert sein, die etwa nach einer PIN fragen. Das machen die Banken aber nicht. Und natürlich: Bei Verdacht auf Datenklau sofort die Karten sperren lassen unter der bundesweiten Rufnummer 116 116. Und regelmäßig die Kontoauszüge lesen.

Tipps der Polizei gegen Skimming

Hinweis der VZ NRW zu Skimming

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