Bericht zum Pannenflughafen BER spart nicht mit Kritik

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Lange nicht fertig: Gras wächst aus den Betonfugen vor dem Terminalgebäude des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) in Schönefeld. Foto: Patrick Pleul

Berlin (dpa) - Kollektiver Wirklichkeitsverlust, ein Verantwortungsvakuum und mangelnde Kontrolle zählen zu den Hauptgründen für das Debakel um den neuen Hauptstadtflughafen. Das geht aus dem Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses hervor, den das Berliner Abgeordnetenhaus veröffentlichte.

Nach dreieinhalb Jahren Ausschussarbeit attestierten die Parlamentarier dem Vorhaben eine Projektkultur, "die Anzeichen für Fehlentwicklungen und teils alarmierende Warnungen externer Stellen systematisch ausblendete".

Die Opposition aus Grünen, Linken und Piraten fügte dem Bericht lange Sondervoten an, weil aus ihrer Sicht in dem Konsenspapier die Politiker im Aufsichtsrat zu sehr geschont werden. Der Bericht war vor zwei Wochen beschlossen worden, am Donnerstag nächster Woche soll er im Plenum diskutiert werden.

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