Stellenabbau bei SMA: Kommentar zur Lage des Solartechnikherstellers

Niestetal/Kassel. SMA, der Solartechnik-Hersteller in Niestetal, trennt sich bis Ende November von 1000 seiner derzeit etwa 1500 Zeitarbeiter. Dazu ein Kommentar von HNA-Wirtschaftsredakteur José Pinto:

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Drastischer Stellenabbau: SMA trennt sich von 1000 Zeitarbeitern

"Auch bei SMA wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Wegen der Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom im Inland und auf anderen wichtigen Märkten sowie der allgemeinen Unsicherheit infolge der Schuldenkrise laufen die Geschäfte des nordhessischen Vorzeige-Unternehmens schlechter als erwartet.

Mit gravierenden Folgen für einen Großteil der Zeitarbeiter. 1000 von ihnen müssen gehen, und viele wechseln wohl in die Arbeitslosigkeit. Ihre Hoffnungen auf eine dauerhafte Beschäftigung bei SMA haben sich vorerst zerschlagen.

Wie geht es nun weiter bei SMA? Angesichts der Turbulenzen an den Kapitalmärkten und einer nicht mehr auszuschließenden Rezession ist das schwer zu sagen. Aber der immer noch sehr profitabel arbeitende Wechselrichter-Hersteller steht auf einem derart soliden Finanzfundament, dass er eine mögliche Krise weitgehend unbeschadet durchstehen sollte.

Mittel- und langfristig gesehen wird SMA auf den Wachstumspfad zurückkehren. Denn die notwendige Energiewende steht global gesehen erst am Anfang." jop@hna.de

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