Kommentar zum Verlust von SMA: "Ein Jahr auf der Baustelle"

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HNA-Redakteurin Barbara Will über die roten Zahlen bei SMA.

Kassel. Der Solartechnikhersteller SMA kämpft weiter mit den roten Zahlen. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteurin Barbara Will.

Es war eine Talfahrt mit Ansage: Erst vor einer Woche hatte SMA eine Gewinnwarnung gegeben. Die roten Zahlen des ersten Halbjahres waren daher keine Überraschung, sondern eine Bestätigung dessen, was schon länger feststeht: Auch Erfolgsverwöhnte wie der nordhessische Solartechnik-Spezialist müssen kämpfen - und sparen. Das wird zum zweiten Mal Hunderte von Arbeitsplätzen kosten.

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Doch langfristig ist es keine Unternehmensstrategie, jedes Mal Beschäftigte vor die Tür zu setzen, wenn die Kasse nicht mehr stimmt. Den Hebel bei der Entwicklung - und damit bei den Herstellungskosten - anzusetzen, wie SMA es tut, ist sinnvoller. Arbeitsplätze werden mit konkurrenzfähigen Produkten gesichert, nicht mit Kahlschlag bei der Belegschaft.

Vieles ist bei SMA im Werden, aber noch nicht fertig - etwa der Ausbau des Auslandsgeschäfts. Einiges ist fertig, aber noch nicht bewährt - das gilt für einige neue Produkte. Für SMA ist 2014 ein Jahr auf der Baustelle, 2015 wird das Jahr der Beweise: Dann muss sich zeigen, ob die Versprechen eingelöst werden.

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