Opfer der Konjunkturschwäche: Tausende Firmenpleiten

Wiesbaden - Die noch schwache Konjunktur treibt weiterhin tausende Firmen in die Pleite. Im Februar, so die Statistiker, war für über 2500 Unternehmer das vorzeitige Aus besiegelt.

Im Februar 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch 2558 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 6,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit beschleunigte sich der Anstieg der Firmenpleiten wieder: Im Januar hatte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 4,2 Prozent erhöht.

Die Verbraucherinsolvenzen erhöhten sich im Februar binnen Jahresfrist um 15,9 Prozent auf 8632 Fälle. Die Gesamtzahl der Insolvenzen - in die auch ehemalige Selbstständige und Nachlässe einfließen - stieg um 11,3 Prozent auf 13 487. Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte im Februar auf 3,0 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor waren die Forderungen noch um 500 Millionen Euro niedriger.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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