Konsumgütermesse Ambiente verzeichnet Ausstellerrekord

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Das diesjährige Partnerland USA wird mit mehr als 100 Ausstellern vertreten sein. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Frankfurt/Main (dpa) - Die Verbraucher sind in Kauflaune. Davon profitieren auch die Hersteller von Haushaltsartikeln und Dekoration. Wachstumschancen sieht die Branche aber vor allem im gewerblichen Bereich.

Mit einem erneuten Ausstellerrekord geht die Frankfurter Konsumgütermesse "Ambiente" an den Start. Von Freitag an werden 4811 Aussteller aus 94 Ländern (2014: 4749 Aussteller aus 89 Ländern) Geschirr, Gläser, Besteck, Haushaltswaren, Geschenke, Wohnaccessoires und Dekorationsartikel aller Art in den Frankfurter Messehallen dem Fachpublikum vorstellen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ließen auf gute Abschlüsse hoffen, sagte Messe-Geschäftsführer Detlef Braun am Mittwoch.

Die Konsumlust der Verbraucher in Deutschland und eine erwartete Erholung der Weltwirtschaft sollten die Nachfrage nach Dekoration und Haushaltsartikeln ankurbeln, sagte Braun. Nach Studien der Kölner IFH Retail Consultants ist der deutsche Markt für die auf der Messe vertretenen Produkte im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent auf 21,8 Milliarden Euro gewachsen. Im Jahr zuvor hatte die Branche noch einen Rückgang um 1,3 Prozent hinnehmen müssen.

Während die Erlöse im Bereich Gartendekoration 2014 kräftig um 8,3 Prozent zulegten, verzeichneten Uhren und Schmuck ein Minus. Das klassische Konsumgüter-Segment Glas-Porzellan-Keramik und Hausrat legte um 0,3 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro zu.

Wachstumsmotor ist aus Sicht der Branche vor allem das Geschäft mit gewerblichen Kunden, zum Beispiel Hotellerie und Gastronomie. Mit Blick auf die nächsten fünf Jahre zeichne sich ein Wachstum von insgesamt gut zehn Prozent ab, sagte Stephan Kurzawski aus der Geschäftsleitung der Messe Frankfurt Exhibition. Die Hoffnungen ruhen dabei unter anderem auf den Expansionsplänen großer Hotelgruppen.

Derzeit liegt das Volumen des Inlandsgeschäfts mit gewerblichen Kunden für die auf der Messe vertretenen Produkte den Angaben zufolge bei zwei Milliarden Euro. Der Bereich habe sich für viele Unternehmen zu einem bedeutenden Wachstumsfaktor entwickelt, sagte Horst Penzkofer vom Münchner Ifo Institut.

Partnerland der weltgrößten Messe rund um den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnen sind in diesem Jahr die USA.

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