Was sie sich erhoffen

Konzernchefs: Wunschzettel an die Regierung

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Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Evonik, Klaus Engel.

Berlin - Kurz vor Weihnachten haben deutsche Konzernchefs handschriftlich Wunschzettel für die Bundesregierung verfasst.

Die meisten Begehrlichkeiten wecke dabei die Energiewende, berichtete die "Wirtschaftswoche" am Montag vorab aus ihrer Jahresendausgabe. "Tun Sie bitte alles dafür, die Energiewende vom Kopf auf die Füße zu stellen, damit Deutschland ein wettbewerbsfähiger und attraktiver Industriestandort bleibt", verlangte demnach der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Evonik, Klaus Engel. "Die Kosten der Energiewende dürfen nicht weiter explodieren", warnte auch Eon-Chef Johannes Teyssen.

Der Vorstandsvorsitzende der Allianz, Michael Diekmann, listete dem Blatt zufolge gleich mehrere Wünsche auf: Die Bundesregierung solle "mehr in Bildung, Kinderbetreuung und die Verkehrsinfrastruktur investieren", forderte er. Außerdem seien Lösungen "für die Altersvorsorge im Niedrigzinsumfeld" nötig, mahnte der Versicherungschef.

Der Präsident des Autoclubs ADAC, Peter Meyer, richtete gute Wünsche an den neuen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU): "Möge er sich schnell in sein Amt einarbeiten und sich die nötige Kompetenz aneignen", schrieb Meyer. Den "Maut-Einflüsterungen aus seiner Parteizentrale" solle Dobrindt widerstehen, bat Meyer und bot an: "Die gelben Engel vom ADAC werden den Minister gerne begleiten und ihm, falls notwendig, den rechten Weg weisen."

AFP

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