Gefährlicher Inhaltsstoff

Rückruf wegen Krebs-Erreger: Küchengerät keinesfalls zum Kochen verwenden

Ein Utensil für die Küche steigert das Krebs-Risiko. Der Hersteller startet einen Rückruf für dieses Produkt. In dem beliebten Küchengerät wurde ein gefährlicher Inhaltsstoff entdeckt.

  • Rückruf von einem Utenstil für die Küche
  • In dem Kochlöffel wurde ein krebserregender Inhaltsstoff festgestellt
  • Der Löffel sollte nicht zum Kochen verwendet werden

Kassel - Ein Hersteller von Küchenutensilien ruft ein weit verbreitetes Produkt zum Kochen zurück. Das Unternehmen informiert in dem Rückruf, dass in dem Produkt für die Küche ein bedenklicher Wert an Krebserregern festgestellt wurde. Das Produkt sollte sofort zurückgegeben werden.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Ernährung warnt vor der weiteren Nutzung des Utenstils für die Küche. Der Rückruf betrifft Löffel des finnischen Unternehmens Fiskars. Wer Produkte dieser Marke besitzt, sollte diese prüfen. Zum Kochen sollte das Gerät nicht mehr verwendet werden.

Vom Rückruf betroffen: Der „Functional Form Kochlöffel“ der Firma Fiskars enthält bedenkliche Inhaltsstoffe, die sogar das Risiko einer Krebserkrankung erhöhen können.

Krebs-Risiko gesteigert: Utensil für die Küche im Rückruf

In dem Rückruf informiert Fiskars, dass eine Charge des Fiskars Functional Form Kochlöffel den akzeptablen Grenzwert für paA (primäre aromatische Amine) überschritten hat. Diese können die Gefahr erhöhen, an Krebs zu erkranken. Beim Kochen oder einem Kontakt des Küchengeräts mit Lebensmitteln könnte der bedenkliche Inhaltsstoff übertragen werden. Daher warnt der Hersteller vor einer potenziellen Gesundheitsgefahr.

Primäre aromatisch Amine werden als krebserzeugend angesehen, informiert das Verbraucherportal produktwarnung.eu. Die paA sind unter anderem in Pestiziden, Medikamenten, Haarfärbemittel, Zigarettenrauch und Dieselabgasen. In dem vom Rückruf betroffenen Gerät für die Küche wurde ein bedenklicher Wert der Amine überschritten.

Rückruf wegen Krebs-Erreger: Löffel nicht zum Kochen verwenden

Die vom Rückruf betroffenen Löffel zum Kochen wurden am 23. Dezember 2019 hergestellt. „Das Problem betrifft weder Functional Form Kochlöffel, die in einem anderen Zeitraum hergestellt wurden, noch andere Artikel aus diesem Sortiment“, schreibt der Hersteller. Wer das Gerät für die Küche besitzt, sollte es sofort zurückgeben.

Wer den Verdacht hat, dass sein Küchengerät von dem Rückruf betroffen ist, kann dies anhand des Chargencodes prüfen. Der Chargencode befindet sich auf der Rückseite der Verpackung oberhalb des Barcodes. Nur Produkte mit dem Chargencode 191223 werden zurückgerufen und sollten nicht zum Kochen verwendet werden.

ProduktFiskars Functional Form™ Kochlöffe
Produktcode1027299
Chargencode191223
Herstellungsdatum23. Dezember 2019

Küche und Kochen: Krebs-Erreger verursachen Rückruf

Falls die Verpackung nicht mehr vorhanden ist, kann durch einen Code auf der Rückseite des Kochlöffels überprüft werden, ob dieser vom Rückruf betroffen ist. Das Gerät für die Küche sollte wegen erhöhter Krebsgefahr nicht weiter genutzt werden!

Vom Rückruf betroffene Löffel zum Kochen des Herstellers können in dem Geschäft zurückgegeben werden, in dem sie gekauft wurden. Der Kaufpreis wird zurückerstattet oder durch einen Löffel aus einer anderen Charge ersetzt.

Krebs ist auch in anderen Bereichen immer wieder Thema:

In einem Test von Stiftung Warentest wurden in einigen Bluetooth-Kopfhörern bedenkliche Inhaltsstoffe festgestellt. Experten raten wegen eines erhöhten Krebs-Risikos vom Kauf der betroffenen Produkte ab.

Das Risiko an Krebs zu erkranken kann durch die richtige Ernährung gesenkt werden. Stiftung Warentest gibt Tipps, auf welche Lebensmittel Sie verzichten sollten. (Von Sarah Neumeyer)

Stiftung Warentest informiert über Krebs-Gefahr durch Keime im Lebensmittel*. Schimmel ist demnach viel gefährlicher als die meisten denken. *hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes. 

Rubriklistenbild: © Christin Klose

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