Ministerin: Krise am Arbeitsmarkt nicht vorbei

+
Bundesarbeitsministerin von der Leyen: “Wir sind in einer Schwebesituation.“

Berlin - Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hält trotz der jüngsten Belebung die Krise am Arbeitsmarkt noch nicht für überwunden.

Lesen Sie auch:

Zahl der Arbeitslosen leicht gesunken

Die guten Zahlen signalisierten zwar eine zunehmende Dynamik am Arbeitsmarkt. Von der Leyen warnte jedoch am Mittwoch in Berlin: “Man darf hier nicht übermütig werden.“ Es könne noch lange keine Entwarnung gegeben werden. Sie sehe den Arbeitsmarkt vor einem “Jahr der Bewährung“, das auch noch bis 2011 dauern könne.

Die Ministerin begründete ihre Einschätzung mit dem Hinweis, dass die Kurzarbeit - die Entlassungen verhindert habe - mit 800 000 Betroffenen noch sehr hoch sei. “Wir sind in einer Schwebesituation.“ Die Unternehmen, die an ihren Belegschaften festgehalten hätten, warteten nun auf den Aufschwung. Wenn dieser dann komme, werde “zuerst die Kurzarbeit abgebaut, dann die Arbeitszeitkonten wieder aufgefüllt und erst dann wird neu eingestellt“.

Der Arbeitsmarkt wird aus ihrer Sicht lange auf einer Ebene verharren und die Arbeitslosigkeit wird nicht dramatisch sinken. Deshalb wolle sie die Prognose der Bundesregierung von 3,7 Millionen Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt vorerst nicht nach unten korrigieren, betonte von der Leyen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.