Brauerei erhöht Preise

Krombacher Bier kostet künftig mehr

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Krombacher erhöht die Preise - der Kasten könnte um bis zu einen Euro teurer werden.

Kreuztal - Die Krombacher Brauerei hat für den Herbst eine Preiserhöhung angekündigt. Wie die zweitgrößte deutsche Biermarke den Anstieg erklärt:

„Wir erhöhen die Abgabepreise bei allen Gebinden um fünf bis acht Prozent“, sagte Brauereisprecher Franz-Josef Weihrauch am Freitag in Kreuztal. Die nach Oettinger größte deutsche Biermarke reagiere damit auf die „zum Teil dramatisch gestiegenen Kosten“. Seit der letzten Preiserhöhung im Jahr 2008 habe Krombacher versucht, diese durch Optimierungen und Effizienzsteigerungen aufzufangen, sagte Weihrauch. Sollte der Handel die ab dem 14. Oktober geltende Preiserhöhung an die Kunden durchreichen, könnte der Kasten Bier (20 Mal 0,5 Liter) um rund einen Euro teurer werden.

Energiekosten stark gestiegen

Einige andere Brauer haben bereits an der Preisschraube gedreht. Die Veltins-Brauerei erhöhte die Preise Anfang des Jahres, später folgten Hasseröder und Becks. Branchen-Experten gehen davon aus, dass nun auch andere kleinere Brauereien ihre Preise erhöhen könnten, so dass die Bierpreise auf breiter Front steigen. Die steigenden Kosten beklagt die Bierbranche schon seit langem.

Energie, Braugerste, Hopfen und Personal hätten sich seit 2008 deutlich verteuert. „Bei der Energie haben wir Preissteigerungen von 54 Prozent“, rechnete der Sprecher vor. Hopfen sei seit der letzten Preiserhöhung um 11,6 Prozent teuer geworden, Gerstenmalz um 10 Prozent. Auch die Personalkosten seien mit 15 Prozent deutlich gestiegen. „Wir waren in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich, da haben die Mitarbeiter natürlich partizipiert“, so Weihrauch.

Die besten Bier-Weltrekorde

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Der Deutsche Thomas Brögelmann hat die größte Kronkorken-Sammlung. 2003 besaß der 36-Jährige nach rund neun Jahren etwa 127 500 Kronkorken. © dpa
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Belgien ist die Nation mit den meisten Biersorten: Es gibt dort über 500! © dpa
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145 430 Bierdeckel aus 160 Ländern sammelte Leo Pisker aus Österreich. © dpa
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Die weltweit größte Auswahl an Biersorten gibt es angeblich in Darmstadt. Im Getränkemarkt der Brüder Maruhn lagern mehr als 1250 Sorten Bier aus 60 Ländern. © dpa
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2010 baute der Student Sven Goebel in rund drei Monaten aus 300 000 Bierdeckeln ein 12x7 Meter großes Haus auf. © dpa
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Einen Bierdeckelturm von 9,7 Metern Höhe bauten Freunde aus dem Münsterland am 31. Dezember 1988 auf. Für den Turm (2,6 Meter Durchmesser) benötigten sie 42 432 Bierfilze. © dpa
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Bis an die Decke stapeln sich die 12 200 verschiedenen Bierdosen bei Bernd Wolf in Freiberg in Sachsen. Seit über 30 Jahren sammelt er die bunten Blechbüchsen aus aller Welt und liegt dabei mit Dosen aus 145 Ländern nach eigenen Angaben an der Spitze der rund 150 aktiven Dosensammler in Deutschland. © dpa
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Weltmeister im Bierfassheben ist Friedrich Konrad aus Österreich. Er packte 158 kg. © dpa
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666 Kilometer weit rollten 21 junge Männer aus Nuttlar 1981 in vier Tagen ein 50-Liter-Bierfass vor sich her. Im Bild: Die Bierfassroll-EM. © dpa
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Zu einem 9,65 Meter hohen Turm stapelte 1991 der Brite Philip Bruxe 38 Bierkästen und kraxelte dann hinauf. Den Rekord im Bau des höchsten Bierkistenturms wurde auf der Leipziger BaumaschinenMesse '94 aufgestellt. Aus 166 Bierkisten errichteten sie einen 44,84 Meter hohen Turm, der vier Sekunden frei und ohne Halterung stand. © dpa
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Der schnellste Biertrinker kommt aus den USA: Steven Petrosino kippte am 22. Juni 1977 einen Liter Bier in sagenhaften 1,3 Sekunden in sich hinein. Einen weiteren "Speed-Drinking"-Rekord hält Peter G. Dowdeswell aus England. Der schaffte 1975 zwei Liter Bier in sechs Sekunden. © dpa
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Die kleinste Bierflasche mit Bügelverschluß stellte 1992 eine Zürcher Brauerei vor. Die Miniflasche ist 11,5 cm hoch, hat einen Durchmesser von 4 cm und 40 ml Fassungsvermögen. © dpa
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300 Flaschen öffneten 2004 drei Brauereiangestellte aus der slowakischen Stadt Topolcany. Sie beötigten dazu 1 Minute und 17,7 Sekunden. © dpa
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Die kleinste Bierflasche der Welt ist noch kleiner als die auf dem Bild. Der Kölner Stellmaszky bastelte eine, die mit 15,96 Millimetern so groß ist wie ein Pfennigstück. Fassungsvermögen: 0,05 ml. © dpa
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Das größte Kronkorken-Mosaik der Welt ist so schwer wie zehn Kleinwagen, misst 50 mal 80 Meter und besteht aus über 4,6 Millionen Flaschendeckeln: Sieben Schüler holten den Titel 2011 nach Hessisch Lichtenau. © dpa
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Das stärkste Bier der Welt kommt aus Franken. Der "Schorschbock" hat einen Alkoholwert von 43 Prozent. Eine 0,33-Liter-Flasche kostet 100 Euro. Platz 2: Das schottische "Sink the Bismarck" (41 Prozent Alkohol). © dpa
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Der längste Stammtisch entstand am 5. Juli 1992 in Bad Blankenburg (Thüringen) mit 3582 Metern Länge. 20 000 Gäste wurden bewirtet und 25 000 Liter Bier ausgeschenkt. 31 Brauereien und 15 Gaststätten und Vereine der Stadt waren an dieser Aktion beteiligt. © dpa
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2009 trank jeder Tscheche (im Bild: Ex-Präsident Vaclav Havel) statistisch gesehen 159,3 Liter. Europaweit ist das unübertroffen. Deutschland kommt auf Platz 2 (109,6 Liter), dicht gefolgt von Österreich (106,2 Liter). © dpa
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Das womöglich teuerste Bier Deutschlands ist der Abts Trunk der Klosterbrauerei Irsee im Allgäu. Das Bier wurde zum 800. Jahrestag der Gründung des Klosters hergestellt. Vor 30 Jahren kostete die Halbliterflasche 23 Mark und die Literflasche 33 Mark. Inzwischen werden die Steingutgefäße auf Internet-Auktionen für über tausend Euro gehandelt. © dpa

Außerdem habe sich der Biermarkt in den vergangenen Jahren in eine Richtung entwickelt, die ebenfalls für Kostensteigerungen sorge, sagte der Sprecher. Unterschiedliche Gebinde, mehr Produkte und Verpackungen machten sich sowohl in der Produktion wie auch in der Logistik bemerkbar. „Wenn wir eine Abfüllung mehrmals täglich umrüsten müssen, steigen die Kosten“, sagte Weihrauch.

Auch einige Gebinde der zu Krombacher gehörenden Getränkemarke „Schweppes“ werden ab Oktober teurer. Hier schlage neben den anderen Kostensteigerungen auch der in den vergangenen drei Jahren um 40 Prozent teurer gewordene Zucker zu Buche.

dpa

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