Einbecker Saatguthersteller profitiert beim Umsatz von Mais und Getreide

KWS kündigt höhere Rendite an

Wies im ersten Halbjahr die größte Marktdynamik auf: Maissaatgut. Mehr Umsatz schaffte im Berichtszeitraum nur Getreide. Foto: KWS/nh

Einbeck. Die KWS Saat AG in Einbeck (Kreis Northeim) hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2010/11 (30. Juni) Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Dank guter Geschäfte vor allem mit Mais und Getreide stieg der Umsatz um 25 Prozent auf 151,1 Millionen Euro. Der Verlust verringerte sich von 52,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf aktuell 39,6 Mio. Euro. Der weltweit tätige Saatzucht-Spezialist verbucht im ersten Halbjahr regelmäßig ein Minus, weil in diesem Zeitraum nur ein Fünftel des Umsatzes getätigt wird.

Im Geschäftsjahr 2009/10 hatte KWS bei einem Umsatz von 754 Mio. Euro ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 82,4 Mio. Euro erzielt. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz auf rund 792 Mio. und das Ebit auf bis zu 95 Mio. Euro steigen.

Stärkster Umsatzträger im ersten Halbjahr war Getreide, mit dem KWS 63,6 (55,9) Mio. Euro umsetzte. Grund waren neben dem guten Absatz in Großbritannien insgesamt steigende Preise in dem Marktsegment. Für das Gesamtjahr rechnen die Einbecker mit einem leichten Umsatz- und Ergebnisplus.

Der Mais blieb mit einem Umsatz von 50,5 Mio. Euro zwar hinter dem Getreide zurück, wies aber mit einem Plus von 60 Prozent die größte Dynamik auf. Grund war vor allem eine sehr starke Nachfrage nach Maissaatgut in den USA. Positiv entwickelte sich auch die Nachfrage nach Zuckerrübensaatgut in der EU.

Auf hohem Niveau bewegen sich auch die Investitionen. Sie lagen im ersten Halbjahr mit 21,2 Mio. Euro allerdings fast 22 Prozent unter dem ausgesprochen hohen Vorjahresniveau. Schwerpunkt war unter anderem die Erweiterung der Forschungseinrichtungen am Firmensitz. Von der insgesamt guten Lage profitiert auch die Beschäftigung. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 186 auf aktuell 3561 und soll Ende Juni bei 3600 liegen.

Von José Pinto

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