Nur eine Spekulationsblase?

Kurssturz bei digitaler Kunstwährung Bitcoin

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Bitcoin: Nur eine Spekulationsblase?

Berlin - Die Eurokrise hat die Internet-Währung Bitcoin in den Blickpunkt gerückt, euphorische Bewertungen ließen der Kurs auf Rekordhöhen steigen. Jetzt ging es steil bergab.

Als am Freitagvormittag der Handel auf der wichtigsten Online-Börse Mt.Gox nach einer halbtägigen Pause wieder aufgenommen wurde, sackte der Kurs unter die Marke von 80 Dollar ab. Bevor am Mittwoch der Absturz einsetzte, war der Bitcoin bis auf den Spitzenwert von 266 Dollar geklettert. Viele Experten hatten schon länger vor einer Spekulationsblase gewarnt - vor einem Jahr notierte die „Hacker-Währung“ noch bei fünf Dollar.

Die 2009 gestartete digitale Währung wird in einem komplizierten Verfahren von den Nutzern selbst erstellt und soll unabhängig von Regierungen und Zentralbanken funktionieren. Die Währung wird vor allem für Transaktionen im Internet verwendet. Die Zahl der Währungseinheiten ist auf 21 Millionen begrenzt. Der zuletzt stetig gestiegene Kurs gegenüber herkömmlichen Währungen ergab sich aus Angebot und Nachfrage in Tauschbörsen.

Mt. Gox wickelt nach eigenen Angaben den Großteil des Bitcoin-Handels mit bis zu 80 Prozent ab. Der Kurssturz wurde nach Darstellung der Plattform von einer Panik-Reaktion nach technischen Problemen ausgelöst.

dpa

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