Mithilfe von Tracking-Codes können Verbraucher sehen, wo ihre Produkte herkommen

Lebensmittel unter Beobachtung

Genau hinschauen - das ermöglichen Tracking-Codes bei Lebensmitteln. Foto: dpa

Kassel. Essen mit gutem Gewissen: Wer wissen will, wo Lebensmittel herkommen, muss sich auf Fair-Trade- und Bio-Siegel verlassen. Oder er schaut im Internet selbst nach, wo das Produkt herkommt. Das ist mithilfe von Tracking-Codes möglich.

Das Wort Tracking-Code kommt vom englischen „to track“, was soviel heißt wie beobachten. Ein Tracking-Code ist eine Zahlenkombination, die auf dem Warenetikett angebracht wird. Gibt man den Code auf der entsprechenden Internetseite ein, werden Informationen zur Produkt-Herkunft angezeigt.

Bislang ist Tracking ein Nischen-Angebot. Der Marktanteil von Bio-Produkten in Deutschland liegt bei sechs Prozent. Längst nicht alle Fair-Trade- und Bio-Anbieter statten ihre Produkte mit dem Code aus.

„Schade“, findet das Silke Schwartau von der Hamburger Verbraucherzentrale, „es wäre schön, wenn mehr Anbieter Tracking-Codes nutzen würden“. Bei Verbrauchern seien Tracking-Codes beliebt. Doch gebe es bislang keine neutrale Instanz, die prüft, ob die Angaben des Anbieters stimmen. Schwartau: „Da besteht Handlungsbedarf.“

Tracking-Codes gibt es etwa für Bio-Lebensmittel (www.bio-mit-gesicht.de), fair gehandelte Waren (www.fairtrade-code.de), Bio-Tiefkühl-Fisch (www.follow-fish.de) und Kleidung (www.made-by.nl). (jul)

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