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Leck an Öl-Pipeline „Druschba“ zwischen Russland und Deutschland entdeckt

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Von: Lisa Mayerhofer

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Raffinerie PCK Schwedt
PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt. Sie ist vom Leck an der Pipeline „Druschba“ betroffen. (Archivbild) © Annette Riedl/dpa

Experten haben an der Öl-Pipeline „Druschba“ ein Leck entdeckt. Das teilte der polnische Betreiber mit. Sie versorgt auch die Raffinerie in Schwedt.

Warschau – Erst kürzlich wurden Lecks an den Gas-Pipelines in der Ostsee festgestellt. Nun ist in Polen ein Leck an der Pipeline „Druschba“ entdeckt worden, durch die Öl aus Russland nach Europa fließt. Die Ursache sei noch unbekannt, teilte der polnische Pipeline-Betreiber Pern am Mittwoch mit. Demnach wurde das Leck am späten Dienstagabend an einem der beiden Stränge des westlichen Abschnitts der Leitung rund 70 Kilometer von der zentralpolnischen Stadt Plock gemeldet. Dies sei die Hauptleitung, über die das Rohöl nach Deutschland fließe.

Leck an Öl-Pipeline „Druschba“ entdeckt: „Die Pumpen wurden sofort abgeschaltet“

Eine Sprecherin der örtlichen Berufsfeuerwehr sagte der Nachrichtenagentur PAP, das Leck befinde sich in dem Dorf Lania. „Die Pumpen wurden sofort abgeschaltet. Der andere Strang der Öl-Pipeline ist unverändert in Betrieb“, heißt es in dem Statement des Betreibers. Dies gelte auch für das restliche Netzwerk. An den Ort des Lecks seien Einsatzkräfte des Betreibers sowie die Feuerwehr entsandt worden, wie merkur.de berichtet.

Die Pipeline „Druschba“ – der Name bedeutet „Freundschaft“ – zählt zu den größten der Welt und liefert russisches Öl in mehrere Länder Mitteleuropas, darunter Deutschland. In Belarus teilt sich die Pipeline in einen südlichen und einen nördlichen Strang. Betroffen durch das Leck ist der nördliche Strang, der auch die Raffinerie Schwedt versorgt. (lma/dpa)

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