HRE liebäugelt mit "Bad Bank"-Modell

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Eine Abwicklungsanstalt soll eventuell große Teile der Hypo Real Estate in das „Bad Bank“-Modell überführen.

München -Gestern noch als der größte Immobilienfinanzierer der Repubik gehandelt - morgen eine „Bad Bank“? Bei der HRE geht‘s weiter bergab.

Der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) liebäugelt mit dem von der Bundesregierung geplanten “Bad Bank“- Modell für die Landesbanken.

Die Bank prüfe Möglichkeiten, große Teile ihrer problematischen Forderungen sowie des nicht-strategischen Wertportfolios in eine Abwicklungsanstalt auszulagern, teilte die HRE am Montagabend in München mit. Dieses Modell sei ursprünglich für die Landesbanken entwickelt worden, könne aber auch die Bilanzstruktur der Hypo Real Estate verbessern.

“Der gesunde strategische Teil der Bank würde somit konsequent und schneller freigelegt.“ Nähere Angaben wollte ein Sprecher am Dienstag auf Anfrage nicht machen.

Das “Bad Bank“-Modell der Bundesregierung für die Landesbanken sieht vor, dass neben sogenannten toxischen Wertpapieren auch ganze Geschäftsfelder auf Abwicklungsanstalten ausgelagert werden können. Weil es für die Papiere derzeit keine Käufer gibt, belasten sie die Bilanzen. Für Risiken und mögliche Verluste müssten Länder und Sparkassen als Alteigentümer voll haften. Dagegen laufen die Sparkassen und die sie tragenden Kommunen Sturm.

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