Lieber Zahntag als Zahltag

Freundlicher Empfang und gute Betreuung: Karin Schöler kümmert sich herzlich und kompetent um die Patienten der Praxis für Zahngesundheit in Söhrewald. (Fotos: nh)

Oft krank? Schwach, schlapp und ohne Tatendrang? Viele Erkrankungen sind auf unerkannt kranke und tote Zähne, auf krankes Zahnfleisch oder Schädigungen des Zahnhalteapparates zurückzuführen. Die Gesundheit wird schleichend untergraben. Jede Aufgabe wird zur Herausforderung oder sogar zur körperlichen Qual. Selbstbewusstsein, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit nehmen stetig ab – und die beruflichen Ausfallzeiten steigen.

Hinterhalt toter Zahn

„Versteckte Krankheitsherde im Mund sind nicht selten Ursache von chronischen Beschwerden. Erkrankungen werden diagnostiziert, aber kein Mittel hilft. Die Betroffenen gehen meist vergebens von einer Arztpraxis zur nächsten, nur fragen leider nicht ihren Zahnarzt“, weiß Dr. Christian Schöler, der eine Zahnarztpraxis in Söhrewald führt, aus Erfahrung. „Dabei können wir ihnen oftmals helfen.“ Nicht selten steckt die Wurzel des Übels im Kieferknochen. Denn kranke oder abgestorbene Zähne können im Körper jede Menge Schaden anrichten. Bakterienherde an den Wurzeln dieser Zähne machen krank, weil der Körper dadurch mit hochtoxischen Fäulnisgiften belastet wird.

Typische Symptome unentdeckter Krankheitsherde sind Schlappheit, Antriebsschwäche und unerklärliche Schmerzen. Die Folgeerkrankungen sind vielfältig, können zu starkem Leistungsabfall führen und reichen bis hin zu Rheuma, Arthritis und Herzbeschwerden. Das Heimtückische daran: „Der Übeltäter selbst gibt sich oft nicht zu erkennen, und wird deshalb bei Routine-Untersuchungen oftmals nicht entdeckt und schlägt dann aus dem Hinterhalt zu“, erklärt Dr. Schöler.

Ausstrahlung ohne Schwäche

Erfolg braucht eine gute Ausstrahlung. Ein kranker Zahn kann jedoch ihre Energie stehlen. Jeder Zahn ist über Nerven und Blutgefäße mit dem Organismus verbunden. Für Bakteriengifte aus entzündeten Wurzeln sind dies bequeme Wege um in alle Teile des Körpers zu gelangen und ihn krank zu machen. Die Folge: Die persönliche Ausstrahlung leidet und das Selbstbewusstsein schwindet mit teilweise bösen Folgen.

Heimtücke Parodontitis

Besonders tückisch sind chronische Zahnfleischentzündungen (Parodontitis). Etwa 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland weisen Erkrankungen des Zahnfleisches auf. Diese Erkrankungen führen sehr viel öfter zu Zahnverlust als zu Karies. Doch meist bleiben diese Zahnfleischerkrankungen für lange Zeit unerkannt und daher unbehandelt. „Denn da es

sich noch nicht zurückgezogen hat, sieht es für den Laien noch gesund aus“, sagt Dr. Schöler.

„Je frühzeitiger jedoch eine Parodontitis erkannt wird, umso geringer sind die Schäden.“

Dr. Christian Schöler

Erst wenn die Entzündung zu Schmerzen oder Beschwerden beim Essen und Trinken führt, wird die Hilfe des Zahnarztes in Anspruch genommen. Sehr oft liegen dann bereits irreparable Schäden vor. Die dafür verantwortlichen Bakterien können schnell durch den ganzen Körper wandern, das Immunsystem schwächen und schwere Krankheiten begünstigen. Die Wundfläche und das Ausmaß einer Parodontitis können der einer vereiterten Wunde von der Grösse einer Handfäche entsprechen und sollte somit unbedingt zügig behandelt werden. Zahnfleischerkrankungen können Menschen jeden Lebensalters treffen. Parodontitis ist nicht heilbar. „Je frühzeitiger jedoch eine Parodontitis erkannt wird, umso geringer sind die Schäden“, sagt Dr. Schöler.

Zahnbelag als Verursacher

Karies, Zahnfleischerkrankungen und Parodontitis werden durch Bakterien verursacht, die sich im Zahnbelag befinden. Er ist für das menschliche Auge ein fast unsichtbarer Film, der auf der Zahnoberfläche fest anhaftet. Bei der täglichen Pflege sollte dieser Belag morgens und abends sorgfältig entfernt werden. „Eine gute Zahnbürste und Zahncreme sind für die meisten Menschen mittlerweile selbstverständlich, allerdings empfehle ich für die tägliche Zahnreinigung zusätzlich unbedingt das Benutzen von Zahnseide oder Zwischenraumbürstchen. So wird der Zahn rundherum sauber und alle Flächen, besonders auch die Zahnzwischenräume, gereinigt“, erklärt Dr. Schöler. „Trotz sorgfältiger Zahnhygiene sollte dennoch keinesfalls auf eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung und Vorsorgeuntersuchungen verzichtet werden. Denn sie ist immer noch der beste Schutz und dient der Früherkennung von Krankheiten an Zähnen und Zahnfleisch.“

Störfaktor Mundgeruch

Patienten mit Parodontitis leiden zum Teil unter starkem und unangenehmem Mundgeruch. Dieser ist oftmals störend für das berufliche Umfeld, für den Partner und die Familie. Das Gemeine daran ist, den eigenen Mundgeruch kann man selbst nicht wahrnehmen. Die Hemmschwelle für Aussenstehende, Betroffene darauf hinzuweisen ist zudem sehr hoch und wird gemieden. Beruflicher und persönlicher Erfolg wird nicht selten negativ dadurch beeinfusst, ohne dass der Betroffene die Ursache selbst erkennt. Nach einer Parodontitis-Behandlung stellt sich frischer Atem von selbst wieder ein.

Gesund, stark und erfolgreich

„Ein schönes Lächeln mit strahlend weißen Zähnen und ein frischer, reiner Atem öffnen Tor und Tür. Politiker, Staatsoberhäupter und Hollywoodstars wissen längst, Gesundheit muss sein und das Aussehen beeinflusst Erfolg und Karrieren ganz erheblich“, sagt Dr. Schöler. „In unserer Praxis unterstützen wir Sie gerne, sich privat und beruflich so richtig wohl zu fühlen. Gesunde und schöne Zähne verleihen Sicherheit und Ansehen, und dafür sind wir da!“ Dafür bietet die Zahnarztpraxis auch Beratungen und Vorsorgeuntersuchungen in Unternehmen an. Denn Zahngesundheit sollte auch ein Bestandteil betrieblicher Gesundheitsvorsorge sein. HKK L

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