Valentinstag: Das Internet kann genutzt werden, um den Partner zu überraschen

Liebesgeflüster auf den letzten Drücker

Für die einen ist der 14. Februar der Tag der Liebenden. Für die anderen nur eine lästige Pflichtveranstaltung im Zeichen des Konsums.

In Zeiten des Web 2.0 bleibt auch der traditionelle Valentinstag nicht von Veränderungen verschont. Blumen, kleine Gedichte und Geschenke zu verschicken, ist zwar nicht aus der Mode gekommen, zusätzlich können aber die Möglichkeiten des Internets genutzt werden.

Hintergrund: Der Valentinstag

Der Valentinstag (14. Februar) gilt in vielen Ländern als der Tag der Liebenden. Der Name wird auf die Legende des Bischofs Valentin von Terni zurück geführt. Ursprung: In manchen Kirchen wird am 14. Februar die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam gefeiert. In England werden bereits seit dem 15. Jahrhundert Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke und Gedichte schicken. Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die USA. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten US-Soldaten den Valentinstag mit nach Deutschland. An Popularität gewann der Brauch durch den Handel mit Blumen und die Werbung von Floristen. (alb) Eine Fotogallerie zum Valentinstag finden Sie unter www.hna.de/foto

Vor allem für Last-Minute-Romantiker ist das World Wide Web eine Alternative und besser, als der Liebsten an der nächsten Tankstelle noch ein paar Blumen zu besorgen. Für iPhone-Besitzer bietet der AppStore passend zum Valentinstag die Application Loveletter Designer 1.0. Damit können Vergessliche in allerletzter Minute und auch von unterwegs romantische Liebesbriefchen verfassen und diese per Twitter und Facebook versenden.

Die App kostet 79 Cent. Zudem ist auf der Seite www.appsforsale.de ein Valentins-Spe- cial mit einigen Überraschun gen zu finden. Die Seite wird jedoch erst am 14. Februar freigeschaltet.

Wer kurz fristig noch Blumen verschenken möchte, kann dies über das Internet erledigen - vorausgesetzt, die Bestellung erfolgt bis 14 Uhr. Anbieter wie Flora Prima, Fleurop und Euro Florist liefern noch am selben Tag.

Auch auf der Seite www.blume-lastminute.deist eine schnelle Bestellung möglich. Bei Fleurop kosten Valentinssträuße zwischen 29 und 49 Euro. Allerdings geht der Trend zu individuellen und lustigen Geschenken und dafür ist ein bisschen Planung notwendig.

So hat der Online-Marktplatz für Mietartikel www.erento.com die skurrilsten Vermietungen zum Valentinstag 2010 gesammelt: Eine 2,5 Meter hohe Rose (119 Euro) , ein Sumo-Outfit zum gemeinsamen Ringen zuhause (475 Euro) und eine Fahrt mit einem Panzer (159 Euro) für die Angetraute gehören zu den seltsamsten Präsenten.

Zudem können Paare in einem umgebauten Gefängnisbus zu einem Liebeswochenende (250 Euro pro Tag) aufbrechen. Für Romantiker, die es eher klassisch mögen, können auf der Seite www.valentins.defündig werden: Dort können Blumen und kleine Geschenke online geordert und versendet werden. Damit der Love-Teddy im Blumenbouquet rechtzeitig den Liebsten erreicht, sind dort jedoch 24 Stunden Lieferzeit notwendig. Die Preise für die Aufmerksamkeiten zum Valentinstag liegen zwischen 14 und 45 Euro.

Auch eine schöne Idee: Auf der Seite www.Dein-Liebeslied.de können Verliebte ihre persönliche Liebesbotschaft auf CD bringen: Einfach den Namen des Partners auf der Internetseite eingeben und abschicken.

In der Datenbank der Internetseite stehen 1500 Vornamen zur Auswahl. Und für Singles lohnt sich ein Besuch auf flirt.hna.de. Über 1,5 Millionen Nutzer sind dort registriert, darunter auch viele Singles aus der Region. Die Registrierung ist kostenlos.

Von Yvonne Albrecht

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