Sanktionen gegen Mitarbeiter

Lockdown-Panik: Daimler verschärft Ton gegenüber Mitarbeitern - „Null-Toleranz-Prinzip“

Ein Mitarbeiter der Daimler AG hat in der Produktion der S-Klasse einen Mundschutz an.
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In den Werken und Betrieben stecken sich viele Mitarbeiter an, sagt ein Daimler-Ersatzbetriebsrat - ebenso wie auf dem Weg zur Arbeit. (Symbolbild).

In der Autoindustrie herrscht Angst vor einem verschärften Lockdown. Daimler verschärft deshalb die Maßnahmen gegen Mitarbeiter, die sich nicht an die Verordnung halten.

Stuttgart - Laut einem Brief des Sindelfinger Betriebsrates an die Mitarbeiter kommt es bei der Daimler AG immer wieder zu Verstößen gegen die Hygienevorschriften und den Mindestabstand. Bereits im Frühjahr 2020, beim ersten Lockdown, musste der Autobauer zahlreiche Werke für mehrere Wochen stilllegen. Der aktuelle Lockdown fällt bislang zwar noch nicht so drastisch aus, die Virus-Mutationen sind jedoch ein Grund zur Sorge. Der Stuttgarter Konzern will deshalb die Einhaltung der Maßnahmen strenger kontrollieren und einigte sich mit dem Betriebsrat auf ein „Null-Toleranz-Prinzip“. Bei Verstößen drohen den Mitarbeitern harte Sanktionen und sogar arbeitsrechtliche Konsequenzen. Wie BW24* berichtet, verschärft Daimler den Ton gegenüber Mitarbeitern - „Null-Toleranz-Prinzip“.

Die Daimler AG war von den Auswirkungen des Coronavirus in Baden-Württemberg schwer getroffen (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.Media.

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