Fahrdienst kündigt Berufung an

Londoner Uber-Fahrer müssen Englischkenntnisse nachweisen

+
Der Fahrdienst Uber vermittelt Mitfahrgelegenheiten per App und greift das klassische Taxi-Geschäft an. Etliche Fahrer in London haben dagegen protestiert. Foto: Andy Rain

London (dpa) - Uber-Fahrer in London müssen Grundkenntnisse in Englisch nachweisen. Das entschied ein Gericht in der britischen Hauptstadt. Der Fahrdienst-Vermittler Uber hatte gegen eine entsprechende Anordnung der öffentlichen Verkehrsbetriebe Transport for London (TfL) geklagt.

Das Urteil würde Zehntausende Fahrer ihren Job kosten, teilte Uber mit und kündigte Berufung an. Dass ein Fahrer einen Essay schreiben könne, sage nichts darüber aus, ob er seine Gäste sicher von A nach B bringe. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan begrüßte hingegen die Entscheidung: Es sei unerlässlich, dass Fahrer mit Passagieren sprechen und neue Vorschriften verstehen könne.

Mit seiner Smartphone-App UberPop vermittelt Uber Privatleute als Fahrer und konkurriert so mit Taxi-Unternehmen weltweit. In Deutschland musste das US-Unternehmen die App nach einem Gerichtsurteil 2015 einstellen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.