Lufthansa steckt noch in den roten Zahlen

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Die Lufthansa schreibt weiter rote Zahlen.

Frankfurt - Die Lufthansa schreibt weiter rote Zahlen. Nach sechs Monate hat die Fluggesellschaft unterm Strich ein Minus von 104 Millionen Euro. Wie die Lufthansa diesen Verlust erklärt:

Die Lufthansa hat wegen der Vulkan- Aschewolke aus Island im zweiten Quartal ihren Verlust vom Jahresbeginn nicht ausgleichen können. Unter dem Strich stand nach den ersten sechs Monaten ein Minus von 104 Millionen Euro, wie Deutschlands größte Fluggesellschaft am Mittwochabend in Frankfurt mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte das Minus 178 Millionen Euro betragen. Der operative Verlust lag nun bei 171 Millionen Euro (Vorjahr: plus acht Mio Euro). Der Umsatz kletterte auch dank der Übernahme der Fluglinien BMI und Austrian Airlines von 10,2 auf 12,6 Milliarden Euro.

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Das Geschäft entwickle sich vor allem auf den Langstrecken und bei der Luftfracht positiv, hieß es. Daher zeigte sich der Vorstand zuversichtlich, dass der operative Gewinn im Gesamtjahr die 130 Millionen Euro des Krisenjahres 2009 übertreffen werde.

Der Lufthansa zufolge spiegelt das Ergebnis des ersten Halbjahrs auch die Belastungen aus höheren Treibstoffpreisen wider. Zudem zogen der Pilotenstreik im Februar, der extreme Winter und die Luftraumsperrung nach dem Vulkanausbruch in Island die Zahlen in den Keller. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hatte die Belastungen durch den Vulkanausbruch gemessen am operativen Ergebnis früher bereits auf knapp 200 Millionen Euro beziffert.

dpa

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