Streik: 200 Flüge am Frankfurter Flughafen annulliert

Frankfurt/Main - Wegen des Streiks auf dem Vorfeld sind am Frankfurter Flughafen am Montag erneut hunderte Kurzstreckenflüge gestrichen worden. Die Gewerkschaft beriet über härtere Schritte.

Auf Deutschlands größtem Flughafen sind wegen des Streiks auf dem Vorfeld am Montag rund 200 von 1286 geplanten Verbindungen gestrichen worden. Betroffen waren Kurzstreckenflüge zu deutschen und europäischen Zielen, während die Interkontinentalflüge wie geplant stattfinden konnten, teilte Flughafen-Betreiber Fraport mit. Fernzüge der Deutschen Bahn wurden zum wichtigen Ersatzverkehrsmittel für die Passagiere.

Der Arbeitskampf von rund 200 Beschäftigten auf dem Vorfeld war in der vergangenen Woche für Verhandlungen unterbrochen worden, die aber zu keinem Ergebnis führten. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) hatte daraufhin den erneuten Ausstand angekündigt, der zunächst von Sonntagabend bis Donnerstagmorgen 5 Uhr dauern sollte. In ihrem Bundesvorstand wollte die GdF am Montag über das weitere Vorgehen beraten.

Ryanair: Sexy Stewardessen im Körper-Scanner

Wie sehen Stewardessen eigentlich ohne ihre Dienstkleidung aus? Billigflieger Ryanair verrät es in seinem neuen Kalender. Wir zeigen Ihnen erste Bilder. Hier tragen die Damen noch ihre Dienstrobe. © Ryanair
Erst mal im Bademantel ... © Ryanair
... und jetzt im Bikini. © Ryanair
Hier sehen Sie ausgewählte Motive des neuen Ryanair-Kalenders. © Ryanair
Hier sehen Sie ausgewählte Motive des neuen Ryanair-Kalenders. © Ryanair
Hier sehen Sie ausgewählte Motive des neuen Ryanair-Kalenders. © Ryanair
Stewardessenkostüme sind sexy - da sind sich die meisten Männer einig. So mancher Passagier dürfte sich schon vorgestellt haben, die die Flugbegleiterinnen ohne ihre Dienstkleidung aussehen. Ryanair erfüllt jetzt wieder diesen Wunsch. Klicken Sie sich hier durch den Stewardessen-Kalender 2012 - der obendrein einem guten Zweck dient. Die Erlöse gehen an die Organisation Debra, die sich für Kinder mit der Krankheit Epidermolysis bullosa (EB) einsetzt. © Ryanair
Roberta aus London © Ryanair
Ornella aus Rom © Ryanair
Gillian aus Dublin © Ryanair
Vera aus Faro © Ryanair
Agnieszka aus Rom © Ryanair
Carla aus Pisa © Ryanair
Georgina und Dorota aus London und Brüssel © Ryanair
Jolanta aus Dublin © Ryanair
Ornella und Alice aus Rom © Ryanair
Lisa aus Madrid © Ryanair
Alice aus Rom © Ryanair
Halima aus Madrid und Jolanta aus Dublin © Ryanair
Nun können Sie sich noch durch Kalendermotive der Vorjahre klicken © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2011 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair
2010 © Ryanair

Die Vorfeldlotsen, Flugzeugeinweiser und Verkehrsdisponenten hatten zuvor bereits an fünf Tagen die Arbeit niedergelegt, mehr als 1200 Starts und Landungen fielen in der Folge seit Donnerstag vorvergangener Woche aus. Fraport hatte allerdings mit seinen eigens geschulten Ersatzleuten einen immer größeren Teil des Flugplans bewältigt, zuletzt an die 90 Prozent. Man sei auch auf einen längeren Streik eingerichtet, erklärte ein Unternehmenssprecher. Der von Ersatzmannschaften organisierte Verkehr laufe ruhig und geordnet.

Die GdF fordert erhebliche Einkommenserhöhungen, höhere Zulagen und geringere Arbeitszeiten. Die Verhandlungen hatte sie abgebrochen, nachdem sich Fraport geweigert hatte, die Flugzeugeinweiser in den angestrebten Tarifvertrag zu übernehmen. Sie erhielten bereits jetzt mehr Geld als die Kollegen in München, argumentierte das Unternehmen. Für die Vorfeldlotsen sei man hingegen weiterhin bereit, bis zu 70 Prozent gesteigerte Einkommen zu zahlen. Auch für die Verkehrszentrale seien bis zu 30 Prozent mehr angeboten worden.

Fraport hatte den erneuten Streikaufruf als „völlig überzogen und nicht nachvollziehbar“ bezeichnet. „Die GdF-Führung hat sich vergaloppiert und das sollen jetzt wieder die Passagiere, Fluggesellschaften und Beschäftigen ausbaden“, sagte ein Sprecher.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.