Madoff-Opfer sollen 405 Millionen Dollar erhalten

+
Bernard Madoff.

New York - Bernard Madoff, einer der größten Anlagebetrüger der Geschichte, hat seine Kunden um mehrere Millionen Dollar geprellt. Nun dürfen einige seiner ehemaligen Klienten auf Schadensersatz hoffen.

Einige der Opfer des Anlagebetrügers Bernard Madoff sollen 405 Millionen Dollar (323 Millionen Euro) Schadenersatz erhalten.

Der Generalstaatsanwalt des US-Staates New York, Eric Schneiderman, teilte am Sonntag mit, er habe eine entsprechende zivilrechtliche Einigung zwischen dem Hedgefonds-Manager J. Ezra Merkin und Kunden Madoffs erreicht. Merkin hatte vier Fonds mit Hunderten Anlegern geleitet und mehr als zwei Milliarden Dollar bei Madoff investiert. Die Entschädigung für die Opfer von Madoffs Schneeballsystem durch Merkin soll innerhalb der kommenden drei Jahre ausgezahlt werden.

Der Staat New York soll fünf Millionen Dollar erhalten, um die Abfindung umzusetzen. Ein Sprecher Schneidermans erklärte, er könne nicht abschätzen, welche Auswirkungen die Einigung auf andere Anleger haben würde, die ebenfalls Millionen durch Madoffs Schwindel verloren hatten.

dapd

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.