Mehr Arbeit für Kasseler Martini-Brauerei - dafür Kristallweizen aufgegeben

Kassel. Die Einbecker Brauhaus AG verlagert Arbeit zu ihrer Kasseler Tochter Martini. Dafür wurden zwei neue Mitarbeiter eingestellt, Der Grund: Die Einbecker produzieren seit einigen Monaten am niedersächsischen Stammsitz für die Deutschland-Tochter des türkischen Efes-Konzerns das „Efes Pilsener“.

Über die Menge macht das börsennotierte Unternehmen jedoch keine Angaben. Martini hat sich dafür von einer seiner zehn Sorten verabschiedet: Ihr „Weißbier kristallklar“ ist aus dem Handel verschwunden. Brancheninformationen, wonach auch „Martini Weißbier dunkel“ und „Martini Naturtrüb“ aufgegeben werden sollen, bestätigte Bernhard Gödde, Vorstand der Einbecker Brauhaus AG, nicht. Viel von dem Kristallweizen war nicht mehr durch die nordhessischen Kehlen geronnen. Gödde spricht von einer „absolut überschaubaren Menge“ .

 Insgesamt produzierte die Einbecker Brauhaus AG 2009 knapp
800.000 Hektoliter Bier, 590.000 Hektoliter davon entfallen auf die Einbecker, Kasseler und Göttinger Marken. Außerdem braut das Unternehmen das Billig-Bier Nörten-Hardenberger. In Kassel sollen in diesem Jahr 240.000 Hektoliter Bier abgefüllt werden, 20.000 Hektoliter mehr als im Vorjahr. (wll)

Rubriklistenbild: © HNA/Montage

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