Mehr Genuss statt Muss

Margret Mürköster, Expertin für Selbstmanagement in Kassel: Sie verrät, wie man getreu dem Motto „Mehr Genuss statt Muss“ lebt und arbeitet. Und das ist gar nicht so schwer.

Genuss kommt von Nutzen - und Sie haben einen großen Nutzen davon, wenn Sie Ihr Leben genießen können. Das sagt Margret Mürköster. Auch Arbeit ist, wenn sie Freude macht, ein Genuss. Doch leider werden Genuss und Arbeit viel zu selten in einem Atemzug genannt. „Das sollte jedoch nicht sein“, sagt Margret Mürköster.

Man kann und sollte jeden noch so kleinen Moment genießen. Dass dies möglich ist, wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass Genuss immer etwas mit einem der fünf Sinne zu tun hat: sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen. Man kann ein schönes Bild anschauen und das genießen. Ebenso kann man angenehme Musik hören oder an einer duftenden Blume riechen und dieses Gefühl genießen. Nicht anders fühlt sich Genuss an, wenn man ein Stück Schokolade auf der Zunge zergehen lässt. „Wer diese kleinen Dinge in der Freizeit genießen kann, wird bei der täglichen Arbeit erfolgreicher sein, weil er sich wohler und entspannter fühlt“, sagt Mürköster. „Je intensiver man Genuss erlebt, desto weniger kann einem der alltägliche Stress etwas anhaben. Genuss ist eine wichtige Energiequelle.“

Daraus lässt sich eines schließen: Genussmomente dürfen auch die Arbeit mal für einen kurzen Moment unterbrechen. Sie erleichtern es, aufzutanken und die Arbeit genießen zu können! „Bei dem Wort Genuss denken viele Menschen an Schokolade. Und das ist auch richtig so: Wer genießen kann, entdeckt die Schokoladenseite seines Lebens wieder“, sagt Mürköster.

Genuss-Tipps zum positiven Stressmanagement

I Erlauben Sie sich Genussmomente ohne schlechtes Gewissen

I Nehmen Sie sich Zeit für Genussmomente –vielleicht in den regelmäßigen einminütigen Nanopausen

I Konzentrieren Sie sich auf Genuss, denn Genuss geht nicht nebenbei

I Der größte Feind des Genusses ist die Gewöhnung, also finden Sie immer wieder neue Genussmomente

I Weniger ist mehr - das gilt auch für Genuss. Hier steht nicht die Quantität sondern die Qualität im Vordergrund

I Und bitte jetzt kein Stress beim Genuss, im Sinne von „schon halb elf und noch keinen einzigen Genussmoment erlebt!“

I Ziehen Sie sich regelmäßig auf eine Genussinsel zurück bevor Sie reif für die Insel sind

Das Thema im nächsten Monat: Positiv Denken und Arbeiten! HKK L

E Internet: www.muerkoester.de

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