Mehr Macht für möglichen Ackermann-Nachfolger

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Frankfurt/Main - Der als Nachfolger von Deutsche Bank- Vorstandschef Josef Ackermann gehandelte Manager Anshu Jain soll künftig noch mehr Kompetenzen haben.

Er trägt künftig die alleinige Verantwortung über den zentralen Bereich Investmentbanking. Wie Deutschlands größte Bank am Dienstag in Frankfurt mitteilte, scheidet der bisherige Partner an der Doppelspitze des “Corporate and Investment Bank“, Michael Cohrs, Ende September auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand des Instituts aus. Der Aufsichtsrat habe am Dienstag Cohrs entsprechendem Wunsch entsprochen. Jain übernehme Cohrs Aufgaben an der Spitze von Global Banking bereits zum 1. Juli.

Das sind die reichsten Deutschen

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Platz 1: Familie Karl Albrecht, Aldi Süd, 17,35 Milliarden Euro - Quelle: manager magazin Spezial, Oktober 2009 © dpa
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Platz 2: Theodor Albrecht (gestorben am 24. Juli 2010), Aldi Nord, 16,75 Milliarden Euro © dpa
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Platz 3: Dieter Schwarz, Lidl-Gruppe, 10 Milliarden Euro © dpa
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Platz 4: Familie Otto, im Bild Werner Otto mit seiner Frau Maren, 8,15 Milliarden Euro © dpa
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Platz 5: Familie Reimann, Reckitt Benckiser, 7,15 Milliarden Euro © Clerasil
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Platz 6: Susanne Klatten, 7 Milliarden Euro © dpa
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Platz 7: Familie Reinhold Würth, 6,8 Milliarden Euro © dpa
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Platz 8: Familie Oetker, hier August Oetker, 6,35 Milliarden Euro © dpa
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Platz 9: Die Tchibo-Erben Günter und Daniela Herz, 6 Milliarden Euro © dpa
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Platz 10: Familie Braun, hier Georg Ludwig Braun, 5,1 Milliarden Euro © dpa

Erst in der vergangenen Woche hatte die Deutsche Bank Spekulationen zurückgewiesen, Jain werde Ackermann an der Spitze des Instituts beerben. Ackermann habe einen Vertrag bis 2013. Schon deswegen entbehrten alle Personalspekulationen im Hinblick auf seine Nachfolge jeglicher Grundlage.

Jains Kernbereich trug im vergangenen Jahr den Löwenanteil zum Gewinn der Deutschen Bank von 5,2 Milliarden Euro bei. Jain, der seit April 2009 dem Vorstand der Deutschen Bank angehört, wird schon länger als Kronprinz Ackermanns gehandelt.

dpa

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