Merkel hofft auf Opel-Rettung vor der Wahl

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft auf die Opel-Rettung noch vor der Bundestagswahl.

Frankfurt/Main - Die Bundeskanzlerin hofft, dass es noch vor der Bundestagswahl in vier Wochen eine Einigung in Sachen Opel gibt. Fragen von GM würden derzeit beantwortet, sagte sie.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft mit einer Rettung des Autobauers Opel noch vor der Bundestagswahl. Beim Mutterkonzern General Motors seien die Aufsichtsgremien neu besetzt worden, und diese hätten nun Fragen, sagte Merkel am Dienstag in einem Interview des Bayerischen Rundfunks. “Diese Fragen werden jetzt geklärt“, sagte die CDU-Chefin. Dann werde man auch zueinander kommen. “Ich hoffe, dass das noch vor der Wahl sein wird.“

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Unterdessen besserte der Finanzinvestor RHJI hat nach einem Bericht der “Rheinischen Post“ sein Angebot für Opel nach. Der Interessent wolle bei einer Übernahme nur noch 3,2 Milliarden Euro Staatsgarantien in Anspruch nehmen, berichtete die in Düsseldorf erscheinende Zeitung am Dienstag vorab. Zuvor hatte RHJI Staatsgarantien über 3,8 Milliarden Euro eingeplant.

 Außerdem bietet RHJI dem Bericht zufolge an, statt der bisherigen 275 Millionen Euro nun 300 Millionen Euro eigenes Geld einzubringen. Das gehe aus einem Brief des RHJI-Managements an die Spitze des Opel-Haupteigentümers General Motors hervor, der der “Rheinischen Post“ vorliege, schrieb die Zeitung.

AP

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