KnaufKassel-Produkte auf fast allen wichtigen Ausstellungen und in vielen Museen zu finden

Messestände für die ganze Welt

Gerhard Schuster Foto: Pinto

Fuldabrück. Die Weltkarte im Foyer der KnaufKassel GmbH in Fuldabrück ist gespickt mit roten Fähnchen. Jedes von ihnen steht für mindestens einen Kunden. Die Vielzahl der Wimpelchen zeigt, wie international der Messebauer und Museumsausstatter im Laufe der vergangenen zehn Jahre geworden ist. Weiße Flecken gibt es kaum. So mannigfaltig die Einsatzorte von KnaufKassel-Produkten, so bekannt und bedeutend sind die Kunden des nordhessischen Messebauspezialisten.

Die Liste reicht von A wie Airbus bis W wie Wintershall. Dazwischen finden sich so bekannte Konzerne wie B.Braun, Daimler, K+S, Philips, Shell, Volkswagen und viele mehr. Wer zu Knauf kommt, will nicht nur einen repräsentativen, sondern auch einen sehr hochwertigen Messestand aus Holz, Edelstahl, Glas oder Verbundstoffen. Einen mit multimedialer Technik, Computern und Bildschirmen, mit aufwendiger Beleuchtung, beweglichen Elementen und kleiner Küche fürs Messepersonal.

Das Erfolgsrezept der Fuldabrücker Messebauprofis liegt nicht nur an der langjährigen Erfahrung und Internationalität des Unternehmens sowie an der Wertigkeit der wiederverwendbaren Produkte. „Die Kunden schätzen vor allem, dass sie von uns alles aus einer Hand bekommen“, sagt KnaufKassel-Geschäftsführer Gerhard Schuster.

Seine Mitarbeiter – Architekten, Designer, Schreiner, Metallbauer, Elektroniker, EDV-Spezialisten und Monteure – entwerfen und fertigen die Stände nicht nur, sie sorgen auch für ihren Transport, bauen sie auf und wieder ab, lagern sie bis zur nächsten Messe ein und wickeln im Ausland Zollformalitäten ab.

Dabei arbeitet KnaufKassel mit einem engen Netzwerk von Messebau-Kollegen in 40 Ländern zusammen. „Das geht gar nicht anders. Denn wir können mit unseren 80 Beschäftigten ja nicht gleichzeitig überall sein“, sagt Schuster, der das Geschäft von seinem Schwiegervater Jürgen H. Knauf übernommen hat.

Dessen Vater Hermann hatte 1933 mit einer kleinen Werbe-Agentur in Kassel den Grundstein für das heutige Unternehmen gelegt.

Hoher Exportanteil

Mittlerweile macht KnaufKassel bis zu 50 Prozent seines Umsatzes im Ausland. Moskau, Sidney, Paris, New York, Rio de Janeiro, Tokio – die Liste der Weltmetropolen, in denen sich Firmen auf KnaufKassel-Ständen präsentieren, ist nahezu endlos.

Gut zehn Millionen Euro hat Knauf 2010 umgestetz – 30 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009, das auch die Fuldabrücker hart zu spüren bekamen. Zum Ergebnis macht Schuster keine Angaben.

Laufende Projekte, die im Einzelfall ein Auftragsvolumen von bis zu einer Mio. Euro haben können, sind derzeit die Lieferung einer Museumseinrichtung für die russische Sberbank in Moskau sowie Messestände für die internationale Baumesse im Januar in München und die Hannover-Messe im Frühjahr.

Von José Pinto

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