Diesel-Motorenwerk am Standort Bochum?

IG Metall bringt Diesel-Motorenwerk ins Spiel

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Wie geht es weiter mit dem Opel-Standort Bochum?

Bochum - Die IG Metall bringt im Ringen um die Zukunft des Opel-Standorts Bochum den Aufbau eines Motorenwerks ins Spiel. Dort könnten 400 bis 500 Arbeiter beschäftigt werden.

Die Gewerkschaft wolle in den Sanierungsverhandlungen mit dem Management erreichen, dass Opel in Bochum weiter hochwertige Produktionsanlagen betreibe, etwa für Getriebe oder Dieselmotoren, sagte der Bezirksleiter des Bezirks Nordrhein-Westfalen, Knut Giesler, den Zeitungen der "WAZ"-Gruppe (Samstag). Demnach böte das Motorenwerk Branchenkennern zufolge 400 bis 500 Beschäftigten Arbeit.

Die Opel-Mutter General Motors (GM) will nach 2016 keine Fahrzeuge mehr am Standort Bochum mehr bauen. Die Tarifkommission der IG Metall hatte am Dienstag einen Forderungskatalog für die weiteren Verhandlungen über die Zukunft der Opel-Standorte beschlossen. Von einem Erhalt der Fahrzeugproduktion in Bochum über 2016 hinaus war dort keine Rede. IG Metall und Opel-Vorstand wollen am kommenden Dienstag ihre Sanierungsgespräche in Bochum fortsetzen.

Konkret geht es bei dem Vorschlag der IG Metall um Dieselmotoren für GM. Wo sie gebaut werden, ist dem Bericht zufolge noch offen. Giesler betonte, bei einer Produktion in Bochum würde keinem anderen Werk in Deutschland etwas weggenommen.

dpa

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