27 Millionen Euro"Schlechtwettergeld" für Arbeiter

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Das schlechte Wetter kostet die Bundesagentur für Arbeit allein im Januar 27 Millionen Saison-Kurzarbeitergeld.

Berlin - Das schlechte Wetter kostet die Bundesagentur für Arbeit allein im Januar 27 Millionen Saison-Kurzarbeitergeld. Das ist fast doppelt soviel wie im Vorjahr.

Der harte Winter und die schlechte Konjunktur schlagen laut einem Bericht der “Bild“-Zeitung zunehmend auf die Arbeitslosenversicherung durch.

Immer mehr Bauarbeiter würden witterungs- und auftragsbedingt nach Hause geschickt und bezögen das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld, berichtet die Zeitung unter Berufung auf neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Demnach hat die BA im Januar bereits 27 Millionen Euro für das frühere Schlechtwettergeld bezahlt - vor einem Jahr seien es nur 15 Millionen gewesen.

Dem Bericht zufolge lag bereits das Gesamtjahr 2009 mit Ausgaben in Höhe von 350 Millionen Euro deutlich über den Vorjahren. So seien im Jahr davor 177 Millionen Euro für das Saison-Kurzarbeitergeld aufgewandt worden, 2007 seien es 158 Millionen Euro gewesen.

Eine neue Erhebung zur Zahl der betroffenen Arbeitnehmer will die Nürnberger Behörde demnach erst im weiteren Verlauf des Monats vorlegen. Beim Ende 2006 eingeführten Saison-Kurzarbeitergeld ersetzt die Bundesagentur für Arbeit 67 Prozent des Nettolohns von Beschäftigten, die mindestens ein Kind haben; alle anderen bekommen 60 Prozent.

DAPD

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