Strecke zwischen Hannover und Göttingen betroffen

Millionen für Metronom in Niedersachsen: Neue Sitze und WLAN in Zügen

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Auf der Strecke unterwegs: Dieser Metronomzug startete in Hannover.

Freude unter Bahnreisenden: Züge auf den Metronom-Strecken in Niedersachsen werden moderner. Auch auf der Strecke zwischen Hannover und Göttingen kommt man dann in den Genuss neuer Sitze und WLAN.

Bahnreisende können sich in den Doppelstockzügen in Niedersachsen auf neue Sitze, leistungsstarkes WLAN sowie Monitore mit Informationen über Anschlüsse und Verspätungen freuen. Im Rahmen einer Modernisierung der auf den Metronom-Strecken von Hamburg nach Bremen sowie Hannover und Göttingen eingesetzten Züge sollen auch die WC-Räume neu und vandalismusfester gestaltet und Videokameras für mehr Sicherheit installiert werden, teilte die Landesnahverkehrsgesellschaft mit.

Vorgesehen sind auch Mehrgenerationen-Abteile für Familien, ältere Fahrgäste und Rollstuhlfahrer. Die Zahl der Abteile erster Klasse wird zugunsten zusätzlicher Sitzplätze in der zweiten Klasse reduziert. Auch auf der Linie Hamburg-Cuxhaven, die die Deutsche Bahn im Dezember wieder von der Metronom-Bahngesellschaft übernimmt, kommen die modernisierten Züge zum Einsatz, die allesamt auch einen neuen Anstrich erhalten.

Modernisierung auf Metronom-Strecken durch Bombardier

Beauftragt wurde das Unternehmen Bombardier, das zunächst 88 Waggons sowie Elektro- und Diesellokomotiven für rund 80 Millionen Euro modernisiert. Bis Ende 2020 sollen die ersten elf Wagen fertig sein. Bis 2021 soll über eine weitere Ausschreibung zur Modernisierung von 169 weiteren Doppelstockwagen entschieden werden. 

Die Züge sollen damit fit gemacht werden für die zweite Hälfte ihres Lebens-Zyklus, sagte LNVG-Chefin Carmen Schwabl. Da Eisenbahnfahrzeuge meist mehrere Jahrzehnte im Einsatz sind, werden sie zwischendurch oft grundlegend modernisiert. (dpa)

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