Minijob-Verdienstgrenze steigt auf 450 Euro

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Künftig bis 450 Euro pro Monat: Beschäftigte mit einem Minijob dürfen ab 1. Januar mehr verdienen.

Berlin - Die Verdienstobergrenze für die rund sieben Millionen Minijobber steigt Anfang 2013 von 400 auf 450 Euro. Der Beschluß fiel im Bundesrat mehrheitlich und wurde von einigen Seiten heftig kritisiert.

Der Bundesrat ließ die vom Bundestag beschlossene Neuregelung trotz massiver Kritik aus dem Lager der rot-grün regierten Länder am Freitag passieren.

Flankiert wird die Regelung von einer Versicherungspflicht für die gesetzliche Rentenversicherung bei jenen Minijobs, die nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Davon können sich die Betroffenen aber auf Antrag befreien lassen. Die Bundesregierung rechnet damit, dass etwa 90 Prozent der Betroffenen davon Gebrauch machen werden.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund gab zu bedenken, dass Minijobber sich durch die Zahlung vergleichsweise niedriger eigener Beiträge „Anspruch auf das volle Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung“ sichern könnten. Dazu gehört der Anspruch auf Leistungen bei Erwerbsminderung oder für berufliche Rehabilitation.

dpa

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