Ministerium: E-Autos mit bis zu 5000 Euro fördern

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Der VW Up! wie er hier auf der IAA präsentiert wird, soll ab 2013 als Elektroauto zu kaufen sein.

Berlin - Der Staat will Elektroautos mit bis zu 5000 Euro fördern. Grund seien die noch hohen Anschaffungspreise. Steuerliche Vorteile oder eine staatliche Umweltprämie sind möglich.

Das Bundesumweltministerium hat Pläne einer staatlichen Förderung beim Kauf von Elektroautos konkretisiert. Demnach solle eine staatliche Hilfe von 3000 bis 5000 Euro die Käufer in den ersten Jahren der Markteinführung von 2012 bis 2014 entlasten, sagte Staatssekretär Matthias Machnig am Mittwoch bei Vorlage einer vom Ministerium in Auftrag gegebenen McKinsey-Studie. Grund seien die noch hohen Kosten.

Vor allem eine direkte Umweltprämie beim Kauf oder steuerliche Vorteile kämen in Frage. Gefördert werden sollten Autos nur beim Einsatz von Ökostrom. Nach Ablauf der ersten Phase sollten andere Instrumente dazu beitragen, die Marktdurchdringung bis 2020 zu beschleunigen, sagte Machnig. Dazu zähle eine Nutzerprivilegierung von E-Autos, etwa durch eine bevorzugte Zulassung in bestimmte Umweltzonen. Ziel sei, bei harter Konkurrenz in Asien keine Marktanteile zu verlieren.

Laut der Unternehmensberatung McKinsey wird bis 2020 weltweit ein 470-Milliarden-Euro-Markt für Elektromobilität mit 250 000 neuen Jobs entstehen - mit einem deutschen Umsatzanteil von 85 Milliarden Euro. Wegen der umkämpften Batterien-Technologien hält Machnig vor allem in dem Segment eine besondere Förderung für Forscher, Hersteller und Zulieferer für vordringlich.

dpa

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