Kritik an Autobauer wächst

„Moralisch verwerflich“: Bürgerbewegung fordert Daimler-CEO Källenius auf, enorme Dividenden zu stoppen

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG spricht während der Eröffnung im Werk „Factory 56“.
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In einem Brief an Daimler-Chef Ola Källenius fordert eine Bürgerbewegung sofort die Dividenden zu stoppen.

In einem Brief an Daimler-Chef Ola Källenius kritisiert eine Bürgerbewegung die Ausschüttung von 1,4 Milliarden an die Aktionäre - und fordert die Dividenden zu stoppen.

Stuttgart - Die Daimler AG aus Stuttgart nahm im vergangenen Jahr trotz der Corona-Krise einen Milliardengewinn ein und will enorme Dividenden an die Aktionäre ausschütten. Das Vorgehen des Autobauers wird bereits heftig kritisiert, da der Konzern auch von Corona-Hilfen und E-Auto-Prämien profitiert hat. In einem Brief an CEO Ola Källenius fordert die Bürgerbewegung „Finanzwende“ den sofortigen Stopp der Ausschüttung. Zuvor hatte die Bewegung eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, um die Bundesregierung auf das Vorgehen des Autoherstellers aufmerksam zu machen. Am 31. März findet die Daimler-Hauptversammlung statt, dann sollen die Aktionäre und der Vorstand gemeinsam über die Höhe der Dividende entscheiden. Wie BW24* berichtet, fordert eine Bürgerbewegung Daimler-CEO Källenius auf, die enormen Dividenden zu stoppen.

Die Daimler AG hatte im vergangenen Jahr massiv unter den Folgen der Corona-Pandemie zu leiden (BW24* berichtete). Der Stuttgarter Autokonzern nahm auch Corona-Hilfen des Staates in Anspruch. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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